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Unparteiischer Abriß christlicher Grundwahrheiten von dem sel. Ger. Tersteegen hinterlaßen, nun aber um des vortrefflichen und wichtigen Inhalts willen von Freunden des Verf. dem Druck übergeben
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Von dem Menschen vor dem Falle. ia?

dem Himmel, und über das Vieh, und überdie ganze Erde, und über alles Gewürm, dasauf Erden kriechet.

rr.Fr. So waren denn die Thiere damals nicht sofremd, so schüchtern und feindselig gegen denMenschen, wie jetzt die meisten sind?

A» Nein, im Gegentheil waren sie ihmganz gemeinsam und unterthänig; auch ließGOtt sie alle vor Adam vorüber gehen, damiter, nach dem großen Licht und der Weisheit,die ihm mitgetheilet war, ihnen allen Na-men geben sollte, einem jeden, wie es mitder Beschaffenheit seiner Natur überein käme»

12. Fr. Worin besteht sonderlich der Unterschiedzwischen Menschen und Thieren, und des Men-schen Vorzug vor denselben?

A. Darin, daß der Mensch einen unsterb-lichen Geist hat, der nach dem EbenbildeGOttes erschaffen, und (wie oben gesagt)des Lichts und der Liebe GOttes sahig ist, umdiesen seinen Ursprung und Ende zu beschauenund zu kennen, als die höchste Mahrhen;zu lieben, als das höchste Gm; und in ihmzu ruhen, als die höchste Seligkeit.

Fr. An welchen Ort hat GOtt den Menschen,dem Aeußern nach, gesetzet?

A. Er hat diesem großen Monarchen dasParadies gleichsam zu seinem königlichenWohnsitz, und zur Residenz eingegeben»

14. Fr. Was war das Paradies?

A. Es war ein großer, ungemein schönesG 5 und