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Drittes Kapitel.
liche Geheimniß alle, auch die beßten Gleich-nisse, die von demselben vorgestellet werden,so weit übersteiget als der Schöpfer das Ge-schöpf.
15. Fr. Welch ein Gleichniß kann man davon ausden leiblichen und sichtbaren Geschöpfen nehmen?
A. Das von der Sonne: wo dann derGrund des Lichrs kann angesehen werden,als vorstellend den Varer welcher der ewigeUrsprung, Anfang mild Vater des Lichts ist,Jacobi 1, 17; der Glanz oder daserleuch-renoe Liebe welches von der Sonne aus-gehet, und gleichsam geboren wird, kann unsvorstellen den b^obn, welcher der Abglanzund Wiederschein des Vaters genannt wird,Ebr. 1, z. 2Corinth. 4, 6; und die leben-dlne und lebendui machende Wärme, dievon der Sonne und dem Lichte ausgehet, kannvorstellen den Heiligen Gelst, als das Feuerund die Warme, Matth. z, 11. Ap. Gesch.2, z.4. ausgehend von der Liebe des Vatersund des Sohns, Joh. >?, 26, durchweichenlebendig machenden Geist alles Leben, Nöm.8/ 2. 6.11. iz. 2Corinth. z, 6. Joh. 5,6z,Brunst und Liebe, Röm.5, 5. in die Herzender Gläubigen ausgegossen und eingeflößetwird.
16. Fr. Wo finden wir in den unsichtbaren, geist-
lichen Geschöpfen eine Abbildung von diesemGeheimniß?
A. In der Seele oder dem Geiste des
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