go Zweites Kapite l.
Wasser (Jesa. 4z, 2. Psalm 91, 1.) erhaltenkann; weßwegenich auch weder Teufel, nochMenschen, noch einige Kreatur (a) fürchtendarf; denn sie haben nicht die geringsteMacht (Joh. 19, 10.11. Röm. 8, Zr. Pf.ic>z, 12. 15.), wenn sie iknen nicht vonoben gegeben wird. Wogegen ich nur den,der Leib und Seele in die Hölle werfen kann,zu fürchten, und mich unrer seine allge-rvalrige Hand zu demüthigen habe. iPe-tri 5, 6.
(s) Jesaia 41, 10. Fürchte dich nicht! Ich binmit dir; weiche nicht, denn ich bin dein GOtt;ich starke dich, ich helfe dir auch, ich erhaltedich durch die rechte Hand meiner Gerechtig-keit. S. a. Marth. 10, 28—Z> .
19. Fr. Was verstehet man dadurch, wenn mansagc: daß GOtt allwisscnV sei, ?
A. Daß er sich selbst und auch alle Dingeaußersich vollkommen kennet (1 Tim. 1, 17.),und dieselben alle mit einer wunderbaren Ord-nung und unendlichen Weisheit (Hiob zF. u.Z9. Pred. Cal. Z, 11.) eingerichtet hat, undregieret; daß er von Ewigkeit her alles ge-wußt, was geschehen sollte, und noch weiß,was und wie altes gewesen ist, nun ist, undbis in Ewigkeit seyn wird (a); auch alle Her-zen und Nieren prüfet (b) : so, daß nichtsso verborgen kann gethan, geredet, noch ge-dacht werden, daß er es nicht alles zuvorwisse (s. Psalm iM ganz, Pf. , 9. Pf.?47/ 5«); wie von ihm auch alle Engel und
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