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> Von GOtt und dessen Vollkommenheiten. 2?
2) Soll mich diese Betrachtung erwecken,meine Ohnmacht in der Natur und in derGnade zu erkennen, und zu bekennen, Psalm5 l 5-i 3?, 16. 17. Denn in der Natur kann ichdurch mich selbst mir nicht einen Augenblickmein Leben und Gesundheit geben, noch er-halten, noch ein einiges Glied regen oderbewegen, ohne GOttes augenblicklichen Bei-chch stand. Viel weniger aber vermag ich, (ini ^ ^ dem Werk der Gnade) mich aus dem tiefenl ^ Elend und Verderben, worein ich durch die1 Sünde gefallen bin, im geringsten aufzurich-Z>. ten, noch — wenn mich GOtt einiger Maßenaufgerichtet hat, — stehen zu bleiben: weß-' ' iÄ! wegen ich seiner Allmacht, durch welche erM« einem so tief gefallenen Sünder aus seinemss Elend aufhelfen, und ihn unter so vielen Ge-fährlichkeiten bewahren kann, allem alle EhrewA Zuzuschreiben habe.
Joh. 15, 5. Ich bin der Weinstock, ihr seyd diel... Reben: Wer in mir bleibel, und ich in ihm,
^'7 ^ der bringet viel Irucht) denn ohne mich könnee
'.'r.iMtll ihr nichts thun. S. a. Kap. ro, 23. 29.—chncl 1 Petri i, 5.
Und deßwegen soll ich z) mich auch inu'iaks«? allen Nöthen, Gefahren und beprüfeirden: Wegen nach Leib und Seele, seiner allmäch-1 ?!:i' tigen Hand gänzlich anvertrauen; weil ohne^ :ii seinen Willen und Zulaßung nicht ein Haar(Matth. 10, Zv.) von meinem Haupt fallen;s - 5. er auch aus Tod und Hölle (1B. Sam. 2, 6.Offcnb. 1, iZ.) erretten, und im Feuer und
Wasser