7c. Erstes Kapit el.
(g) 2 Timoth. z, 16. Denn alle Schrift vonGOtt eingegeben, ist nütz zur Lehre, zurStrafe, zur Besserung, zur Züchtigung in derGerechtigkeit. S. a. Apostelg. 17, ll.
14. Fr. Wer sott aber die Heilige Schrift lesen?
A. Wie aus dem Gesagten gnug erhellet —alle und jede, Reiche und Arme, Gelehrteund Ungelchrte, weß Namens und Standessie auch immer seyn mögen; sonderlich sollenauch die Rinder schon in ihrer frühen Ju-gendzeit dieselbe fleißig und heiliglich gebrau-chen und lesen ^)»
2. Timoth.
kommen möchte, der vergleiche damit des VersassersWeg der Wahrheit S. y bis 21; wo er die sämmt-lichen Absichten GOttes, bei Mittheilung der Heil.Schrift, gründlich, ausführlich und eindringendanführt. „Die heilige Schrift," sagt er daselbst,„ist 1) ein immerwährendes, unverfälschtes Denk-„mal des wahren Dreieinigen GOttes, wider alten„Unglauben und Aberglauben. 2) Das ausgedrückte„Gesetz GOties, die einzige, unfehlbare Richt-schnur und Spiegel unseres Lebens, z) Die Ver-sündigung des einigen Mittels, und beilsamen„Raths Gottes zu unsrer Erlösung und Seligkeit.„4) Ein von GOtt geheiligtes und gesegnetes Mir-„tel zur Crweckung und Stärkung in der Gottselig-„keii; eineHandleitung zu GOtt selbst. shEineor-„dentliche Abhandlung, Abbildung und Vorbildung„der Wege GOttes, die er gehalten hat, noch hält,„und bis zum Ende halten wird, über seine Kirche„ insgemein, und über alle und jede Gläubige insbe-„ sonder. 6) Ein stäes währendes Zeugniß unserer„inwendigen Erfahrung."
H Möchte doch diese Erinnerung des seligen Mannesin unsern lesesüchtigen Zeiten mehr beherziget wer-den! Aber, das wollen unsere heurigen aufgeklär-ten philosophisch - pädagogischen Schriftsteller besser
wissen.