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Gemeinnützige Andeutungen im Gebiete der Gewerbthätigkeit und der Wissenschaften
Entstehung
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der Werke der Vorgänger als durch Beobachtungen erkannt werden müssen. — Da-her begreift man auch, wie dies Fortschreiten der Himmelskörper weniger durch jetzigeBeobachtungen als durch das Studium und den Vergleich der Beobachtungen allerZeitalter erkannt werden kann. Wenn ein fleißiger Beobachter, weil ihm kostspieligeInstrumente angeschafft werden, und die Unterhaltung der Sternwarte jährlich eineansehnliche Summe kostet, in der Meinung lebt, alles bestände in der Benutzung die-ser Werkzeuge, und sich übrigens auf die neueste Elementar-Abhandlung der Astro-nomie »erläßt, so kann er der Naturkunde nichts nutzen. Da die Instrumente auchwirklich das Beste sind, was er kennt, so darf man sich nicht wundern, daß er dieWissenschaft aller frühern Astronomen und anderer Völker geringschätzt, und weil erkeine Veränderung wahrnimmt, auch bei ihm der feste Glaube entsteht, daß der Laufund die Stellung der Weltkörper immer so wie jetzt gewesen sind.

Viele Veränderunzen am Himmel, welche aus dem Vergleich der alten Beobach-tungen mit den neuen hervorgegangen sind, werden seit So bis So Jahren von allenAstronomen anerkannt. Merkwürdig aber ist es, daß alle diese jetzt eingestandeneVeränderungen, wie die Verminderung der Schiefe der Ekliptik, der Mittelpunktsglnlchung, der Excentricität, der Parallaxen, des scheinbaren Durchmessers der Some,und die Bewegung der Knoten und der Sonnenweiten, während t? Jahrhunderten,und zwar bis zu Ende des 13 Jahrhunderts, von den Astronomen beständig geläugnerworden sind. Wenn man sah, daß Hipparch und Ptolemäus die Entfernung derErde von der Sonne nur zu etwa 1200 Halbmesser der Erde, oder einer MillionMeilen, die Entfernungen der übrigen Planeten eben so gering — wie die der Ve-nus zu aoo,ooo, des Mars zu a,300,000, Jupiters zu 8,800,000, und Saturns zu16,600.000 — angeben, so bedauerte man die Unwissenheit dieser Astronomen. Alzaber zuerst in Betreff der Verminderung der Schiefe der Ekliptik, der AstronomLahire bei den ägyptischen Pyramiden einen geringeren Unterschied der Länge de§Schattens vom Winter auf den Sommer fand, als die Alten angegeben hatten, soblieb kein Zweifel mehr, daß solche Veränderungen wirklich in der Natur Statt haben,weil es doch gewiß wahrscheinlich ist, daß die Alten, auch ohne Instrumente, die Längedes Schattens unter ihren Füßen richtig zu messen wußten. Man erkennt daher jetzt un-streitig an, daß von Ptolemäus Zeiten bis heute die Neigung der Ekliptik von 2Z°Si" 20" auf 2Z° 2?" au", die Excentricität der Erdbahn von 0,02076 auf 0,01672der Entfernung, die größte Mittelpunktsgleichung von 2° 2Z' auf 1° SS' 23" wirk-lich vermindert sind, und die ganze Reihe dex Veränderungen, welche von den älte-sten bis zu den heutigen Astronomen beobachtet werden, genau bis auf Minuten undSecunden richtig sind, wie aus folgendem Verzeichnis über die Mittelpunktsgleichungiu ersehen ist. Sie war nach

Ptolemäus i. I. iao - 2° 2Z' 0" Riccioli i, I. i6a6 - 1° Sy'Tycho de B rahe-- 1SZ0 - 2° Z' is" Cassini " 1670- 1° SS' S>'Longomontan " 1283-2° 2'U3" Lahire -- 163a-1° SS' ai"Bulliald » 1S8Y - 2° 2'ai" Lacaille " 1758 - 1° SS' Zü"Landsberg -- iSya - 2° 2' Z0"' Lalande -- 176s- 1° 55' 21"Vendelin >, 1620 - 2° - - Piazzi " 1825 - 1° öS' 2L"

Es ist sonderbar, wie die Anhänger des Attraktions-Systems sich mit der Erfin-dung von Perioden aus solche Verlegenheit heraus zu ziehen suchen. Wenn sie end-lich Veränderungen, die gegen die Attraktion zeugen und seit dem Dasein des mensch-lichen Geschlechts beständig fortgeschritten sind, nicht mehr läugnen können, so heißt eS,diese Veränderungen seien periodisch, obschon nirgend die Spur eines Rückschrittes zufinden ist, und zwar setzt man solche Perioden oft nicht weniger als auf 25,000 Iaht«n, wobei der Prophet gewiß niemals Lügen gestraft werden kann Findet sich aber