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mehr bewiesen ist, als die Porosität oder die Leichtigkeit eines Schwammes die mandem Jupiter zuschreibt, da diese Anwendbarkeit einzig von der Voraussetzung der Pori>sität hergeleitet wird, die durch nichts bewiesen ist, und von welcher uns zu überzeu-gen sich kein Zeichen darbietet, während hingegen aller äußere Anschein eine vollkommneAehnlichkeit der Planeten anzeigt. Wir wollen aber sehen wozu die Voraussetzungeiner solchen Ungleichheit der Wellkörper weiter hinführt.
b) Unter den Hunderten Doppclsternen, welche Hersche l und andere neuere Beob-achter entdeckten, gibt es deren z B- im Castor, in der Krone, in der Schlange,u. s. w., welche ihre Umläufe um einander in ungefähr Zsto Jahren vollenden, unddie Entfernungen unter ihnen waren seit 5o Jahren, wo man sie beobachtet hab nichtmehr als zwei Durchmesser des Hauptsterns. Auf solche Entfernung müßten dieseUmlaufe nach dem Keplerschen Gesetze, wenn man dem Centralkörper eine Dichtheitwie die unserer Sonne zurechnet, in weniger als ty Jahren, anstatt in Züo Jahrenvollendet werden. Nichts ist aber leichter als sich aus dieser Verlegenheit heraus zuziehen. Nach dem Keplerschen Gesetze steht die Dichtheit im umgekehrten Ver-hältnisse des Quadrats der Zeiten. Wenn daher ein Himmelskörper iq und ein halb-mal langsamer g-ht als er nach diesem Gesetze gehen müßte, so weiß man daraus ge-nau (!), daß er ly'/z mal ly'/i mal (das heißt das Quadrat von oder 230mal leichter ist als unsere Sonne, oder nach derselben Rechnung mal wenigerDichtheit hat als unser Wasser. Was die andern Doppelsterne betrifft, deren periodi-sche Bewegung noch langsamer ist, und welche bis tausend Jahre und darüber brau-chen um ihren Umlauf zu vollenden, so kann man ihnen nach dem dritten Kepler-schen Gesetze nur eine yoo mal geringere Dichtheit als die nnseres Wassers geben,welche ungefähr die Dichtheit unserer atmosphärischen Lust ist. Die Luft ist aber un-sichtbar, diese Sterne müßten mithin auch unsichtbar sein, wenn sie sich nach den Ge-setzen der Anziehungskraft bewegen, und wirklich yvc» mal weniger dicht als unserWasser sind. Um nun aber das Licht auf die kleinste Entfernung zurückzuwerfen,muß ein Körper schon eine größere Dichtheit als das Wasser haben, diese Körper da-her, welche das Licht auf so unermeßliche Entfernungen reflektiren, weit entfernt yoomal weniger dicht zu sein als das Wasser, müssen hingegen eine tausend mal stärkereDichtheit haben; und in diesem Falle müssen sie nach dem Gesetze der Anziehungskraftihre Umläufe in einigen Tagen vollenden, anstatt Jahrhunderte dazu zu gebrauchen.Wenn diese Ungereimtheit uns nöthigt wenigstens zu zweifeln, daß das KepplerscheGesetz die Basis der Bewegung dieser Körper ist, so kann man auch befürchten, daßdie Porosität Jupiters eine absurde Voraussetzung ist und die Regeln der Anziehungs-krast weder auf diesen Planeten noch auf die Bewegungen anderer Weltkörpcr an-wendbar sind.
7) Wenn man betrachtet, daß die Bewegung der Planeten in dem Verhältnisselangsamer ist als sie weiter von der Sonne entfernt sind, und daß die Trabantendieselbe Progression in Bezug auf ihre Haupt-Planeten befolgen, daß diese im Ver-hältnisse ihrer Entfernung von der Sonne mehr Trabanten und Ringe haben, u. s. w.so erkennt man in diesen großen Naturerscheinungen die nämliche Regelmäßigkeit, welchewir auch in den Bewegungen der Natur, die unter unserm Händen Statt haben, be.°merken. Wir sehen die Frucht weich werden wenn sie reift, das Saamenkorn sichverhärten indem es seiner Reife näher kommt, und wenn wir einen Baum mitgleichen Aepseln beladen sehen, obschon von verschiedener Größe, so würden wir derBehauptung keinen Glauben schenken wollen, daß einige dieser Aepfcl das Gewichtdes Diamants und andere die Leichtigkeit eines Schwammes haben. — Wenn manberechtigt wäre solche Verschiedenheit in der Dichtheit der Himmelskörper voraus-zusetzen, so würde wenigstens nur in einer regelmäßigen Progression, »ach den Ent»