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heut lächeln, wie einst unsre Enkel über unsre Weisheiten lächelnwerden. Das heutige Basel ist natürlich ein anderes, als dasmittelalterische, obgleich auch dieses noch zuweilen zwischen allemBessern der neuern Zeit sehr unpassend die zur Thorheit gewordeneWeisheit hervorstreckt, wie der Kops des Lallenkönigs unter derUhr des Nheinbrückenthurms, bei den Bewegungen des Pendelsseine Zunge zum Ergötzen des Publikums.

Vielleicht verdient Basel itzt den Beinamen der '/Ehrwürdigen/»mehr, als in der etwas lockern Vorwelt. Statt jener steifen,äußerlich angenommenen Ehrbarkeit lind Zucht, waltet in der Bür-gerschaft ein richtiges, reines Gefühl des Guten und Anständigen;statt trockener, unfruchtbarer Schulgelahrtheit, ziemlich allgemeinverbreitete Bildung und Kenntniß des Wissenswürdigen; und anwohlthätiger Freigebigkeit kann ihr nur Zürich gleichgestellt wer-den. Die beibehaltenen Charakterzüge ihrer Altvordern, jenerHang zur Ueberfrömmigkeit und Pietisterei; jene durch Gewerbs-Ultd Handelsgeist bewirkte Werthung des Menschen nach Maas-gabe seinesHabens und Sollens"; jener ungelenke Starrsinneinmal gefaßter Meinungen und Vorurtheile sind eben Schatti-rungen, vermittelst welcher der sonst edle Charakter dieser Schwei-zerstadt seine Eigenthümlichkeit behauptet. Besser ists doch, einenCharakter zu haben, als keinen, wie es unter Menschen, Städtenund Völkern unserer Tage schon zu häufig Fall ist. Es scheint mirUngerechtigkeit, Basel nachdem zu beurtheilen, wie es sich währendder letzten Unruhen der Schweiz darstellte in der Trunkenheitpolitischen Partheigeistes. Auch den Ehrenmann kann wohl einRäuschchen überraschen; aber niemand würdigt das Leben desselbennach einer Ausnahme von der Regel.

lucstal.

Der Künstler stellt uns im Bilde dies Städtchen, wenn auchnicht von dessen schönster, doch bedeutsamster Seite dar. Bis zudieser Brücke über den Bach vom Oristhal, bis zu diesem Eingangin den jetzigen Hauptort des Kantons Basellandsch a st, drangenim August des Jahres !831 die Truppen der Stadt Basel, um