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starben die Schweizer, im blutigen Ehrenfelde. Alle, bis auf wemge Einzelne. — Beide, die Griechen wie die Schweizer, erschüt,terten mit ihrem Heldentode die Entschlossenheit des übermächtigenFeindes, dessen Sieg einer Niederlage glich, indessen der Untergangder Besiegten ihr ewiger Triumph in den Geschichten des menschlichenGeschlechts geworden ist. Ueber den Gräbern der gefallenen Frei-heitskämpfer baute Griechenland dankbar ein Denkmahl; und dieBürgerschaft Basels errichtete, erst in diesem Jahrhundert (1824)ein solches den Eidsgenossen von St. Jakob am Wege zum Schlacht-feld. —
Nicht St. Jakob allein in der Nähe Basels, hier an derSchwelle des eidgenössischen Bodens, auch ohnweit davon dieWaldhöhe des Bruder holz es und das Feld von Dorn achwurden ein halbes Jahrhundert später Zeugen dessen, was Schweizereinst für ihr Vaterland wagten. Ihrer Tausend vernichteten amBruderholz eine vierfach größere Schaar des Schwabenbundes;und ihrer sechstausend schlugen bei Dornach sechszehntausendFeinde, deren Feldherr Heinrich von Fürstenberg mit 3000 seinerKrieger umkamen. Doch diese Siege werden von dem ruhmreichenUnglück bei St. Jakob noch überstrahlt.
Ein eidgenössischer Schlachthaufe stand belagernd vor derBeste Farns bürg, als Nachricht kam, der Dauphin von Frank,reich rücke mit unzählbaren Schaaren an Basel vorüber, insSchweizerland; er sei kaum noch fünf Stunden Wegs entfernt.Niemand bei Farnsburg erschrack; aber jeden ergriff flammenderZorn gegen die eindringenden Fremdlinge. Während die Haupt-leute Kriegsrath hielten, ob man den Feind in den Engpässen desJuragebirgs erwarten, oder ob man Verstärkungen herbeirufenmüsse, erhob das gemeine Kriegsvolk wildes Geschrei, man sollenicht zaudern, vorwärts fliegen; schlagen; es gelte des Vater-" land Heil, und wäre des Feindes Macht zehnmal größer. DieHauptleute wurden überschrien, und waren froh, es wenigsten^dahin zu bringen, daß nur etwa 1500 Mann zum Dorfe Prat-teln vorangehn sollten, nicht um ein Gefecht anzuheben, sondernnur Stärke und Gang des französischen Heers zu beobachten. DieFünfzehnhundert zogen fort, im Herzen keineswegs gewillt, denBedenklichkeiten ihrer Feldhauptleute genüge zu thun. ZweenChorherrn von Basel begegneten unterwegs der fröhlichen kriege-rischen Jugend. Sie mahnten, behutsam zu gehen, in der Naheeines so furchtbaren und überlegenen Heeres. „Nichts da" rief einer