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und Bötzberg niederwarf, der sie gesperrt hatte. Auch heutnoch erkennt man den Ort jenes engen Dammbruchs, hinterdem Städtlein Brugg, deutlich, durch welchen nun die Aarallein dahineilt, um den Rhein, der sie verlassen hat, in der Nähevon Waldshut wieder zu finden.
Wo einst, in unbekannten Jahrhunderten, die Wellen des gro-ßen verschwundenen Sees an den Rippen der Berge nagten, blühnizt ein Dutzend Städte und Hunderte von Dörfern und Weilernund Höfen in lachenden Thälern.
2.
Das Stachelberger Lad/
An Mineralquellen fehlt es auch den Glarnern nicht. Die we-nigsten aber werden, und nur wenig, benuzt, wie die beim Badevon Nieder-Urnen; oder, hoch im Sernfthal über Elm, inden Alpen von Wichlen; oder bei den Dörfern Luchsingen,Bilren u. f. w. Andere sind von wilden Bergwassern zerstörtund in Schutt versenkt worden, wie das Lochseitenbad unddas Mattl a u erba d, bei Engi, vom Sernftstrom; das Leug-gel bacherbad von der Linth; das Schwefelbad bei Mollisu. s. w. Die Schweiz ist zu reich an Heilwassern, Trink - undBadeanstalten, als daß alle zugleich sich zahlreichen Besuchs er-freuen könnten; und die Eigenthümer der Glarner Quellen habenselten Muth oder Vermögen genug, dieselben mit Lebensbequem-lichkeiten und Zierden zu umringen, welche von der Verwöhnungund Ueppigkeit des Zeitalters begehrt werden.
Nur ein einziges der Glarner Bäder steht ausgezeichnet da;viel besucht in den Sommermonden, sowohl wegen der Wunder-kraft seines äusserst concentrirten alkalisch-schwcflichten Wassers,welche Z in einer Kluft oder Hohle des steilen Braunbergs tropfen-weis zusammenrinnt, oder wegen der Behaglichkeiten, die demGaste durch Wohnung und Tafel gewährt sind, als auch wegenAnmuth und Pracht einer Umgegend, die ich «/furchtbar-schön"nennen möchte. — Dies ist das S ta ch e lb erg er V a d, welcheserst seit dem Jahre 18 !8 namhafter und eins der angenehmste?der Schweiz geworden ist.