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1 (1836)
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es

III.

Kanton Schwytz.

i.

Der Hauptort Schwatz.

Am Spiegel des romantischen Sees der vier Waldstätte, wo erslch nm das, allen Schweizern heilige Grütli südwärts herumbeugt,erblickt man nördlicher, im Busen des Gebirgs, eine ausgedehntereizende Uferlandschaft. Der grüne Wiesengrund, geschmückt mitWeilern, Vaumgärten, Kapellen und kleinen Dörfern, schwilltamphitheatralisch bis zum Bergzug des Haggen empor, der denHintergrund füllt. Den Rahmen des großen Bildes stellen, linksund rechts der Rigiberg und der Gebirgsstock der Frohnalpdar; im Mittelpunkt des Ganzen schimmern, zwischen Gebüschenund Obstbäumen, die Gebäude des Fleckens Schwytz, am Fußdes Haggen, eben da, wo dieses zwei schroffe, gewaltige Felsen-kegel von ungleicher Höhe in die Lüste rekt. Man nennt dieseKegel die Myten. Die Spitze des Höchsten ragt 5870 Fuß überdas Meer, und trägt ein langes hölzernes Kreuz, welches, obschonvon der Tiefe aus kaum sichtbar, als Wahrzeichen der Landes-frömmigkeit dahin gepflanzt zu seyn scheint.

Schwytz selbst, der Hauptflecken, welcher dem kleinen Frei-staat den Namen gab, den, nach den ersten Freiheitsschlachten,alle Eidsgenossen empfingen, die sich mit den Urkantonen verbün-deten, gewährt mit den städtisch gebauten, weisgetünchten Häuserneinen recht freundlichen Anblick. Jmmitten des Hirtenlandes findetman da auch Sorge für des Lebens Anmuth getragen; in wohlha-bender» Familien, feinern, geselligen Ton, kleine Vüchersammlun-gen, kleine Kunstsammlungen, sogar ein kleines Theater DiePfarrkirche, wird, wie eine Mutter von ihren Kindern, mit Wohn-gebäuden, Klöstern und Landhäusern umringt. Sie ist noch jung;exst in den Jahren 17731774 entstanden, als die älter? endlich