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Almosen oder leichten Verdiensten beim Waaren-Durchzug gewöhnt,die Plage der Begüterten geworden sind.

Schon längst sah man in umliegenden Dörfern nicht ohne Neidden ehemaligen Wohlstand und sehr massigen Aufwand AltorfS.Man erinnert sich izt, wie bei dem ungeheuren Brande des Flek-kens unzählige Menschen aus den nachbarlichen Ortschaften muf-fige, ja selbst schadenfrohe Zuschauer des furchtbaren Unglücksgeblieben waren, und wie sie es gleichgültig der damaligen Besaz-zung französischer Soldaten überließen, das Feuer zu löschen.Dieser verderbliche Geist ist späterhin leider durch keine edlereVolksbildung, vermittelst Schule und Kirche, verbannt, vielmehrwohl durch wachsende Verarmung gesteigert worden. Der Ausbrucheines Kampfes zwischen Güterlose gegen Besitzende wäre nirgendsgefährlicher, als in solcher Republik. Jede politische MißHelligkeit,zu der nie ein Stoff fehlt, könnte ihn leicht entzünden.

Wie schön und edel blüht die ewigherrliche Natur, und wiehäßlich erscheint nur zu oft der Sterbliche in ihr, wann er vonihren Gesetzen, von den Gesetzen der Vernunft und Gottes abge-fallen ist! Die Geschichte der größten, wie der kleinsten Volke?lehrt, daß nicht Bildung des Herzens und Geistes, sondern staats-schlaue Verwilderung der Menschen alles Elend und den verzweiflungs-vollen Untergang der bürgerlichen Gesellschaften herbeigeführt ha-ben. Das wilde Thier, zum Dienst des Meisters abgerichtet,wendet undankbar auch den Zahn gegen ihn, wenn es gehezt wird.

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