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auf mannigfache Art; am nachdrücklichsten durch tastige jahrlicheAbgaben für die Aufenthaltsbewilligung. Noch im Jahr 1833 fandsich der Kanton Luzern genöthigt, den Kanton Urk, durch aus-geübtes strenges Gegenrecht an Urnern, die im Luzernischen wohn-ten, zu mildern Abgaben eines dori ansässigen Luzerners zu zwingen.Sogar auswärtige Geldanleihen auf Grundeigenthum im Landewerden abgewehrt; denn einheimische Kapitalisten könnten bei grö-ßerer Concurrenz Gefahr laufen, niedrigere Zinse annehmen znmüssen.
Dies Alles gilt nicht von Uri allein, sondern auch von denbeiden andern Urkantonen Schwyz und Unterwalde n. DieErben Tells erbten eine Freiheit, dürftiger, als die Freiheit desBürgers in wohlgeordneten Monarchien. Indessen die Leute sinddamit zufrieden, also in ihrer Art glücklich.
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Die Gotthards-Ztrasst(ältere und neuere.)
Die beste Lehrerin und Erzieherin der Völker ist zuletzt immerdie Noth. Ohne sie würde der Mensch ein unbeholfenes Halb-thier bleiben. Sie weckt den Geist zum Gedanken.
Vorzeiten war die Gotthardsstraße der berühmteste und be-quemste Alpenübergang zur Verbindung des Nordens mit Italienund dem Mittelmeer. Jährlich wandelten über 16,WO Reisendedarüber her und hin, Kaufleute, Wallfahrer, Naturforscher, Sol-daten, Abentheurer, Staatsmänner, Arbeiter, die in andernLändern Erwerb suchten, Postboten u. s. w. Jährlich führten bei9000 Pferde gegen 20,000 Ballen, Fässer, Kisten u. s. w. mitWaaren herüber und hinüber. Der Stand oder Staat Uri bezogim Durchschnitt von seinen drei Zollstätten jährlich 20,000 Gulden.
Als aber Napoleon die prachtvolle fahrbare Straße über denSimplon (in den Jahren 1802 bis 1806) durch Wallis in Pie-mont einerseits, Franz II. die eben so bewundernswürdige fahr-bare Kunststraße von Bormio über den hohen Stelvio (seit 1822)anderseits, zur Verbindung Tyrols und der Lombardei gebauthatte; als Graubünden und Sardinien darauf die nähere