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.Ihre Kinder ließen sie von Hauslehrern in- oder ausländischerAnstalten erziehen) auch Universitäten besuchen und Reisen machen.Dadurch sicherten sie der eignen Nachkommenschaft den politischenEinfluß im Lande, gleichsam erblich, zu. Sie hüteten sich daher,eine Stiftung höherer Lehranstalten im Lande selbst zu begünsti-gen, wo jeder ohne große Kosten wissenschaftliche Bildung hättegewinnen können.
Allein, seit Vereinigung mit der Schweiz, hat sich auch diesanders gestaltet. Die Unterthanenlande der Republik sind verlo-ren gegangen, und der Söldnerverdienst in den Heeren derFremden hat aufgehört. In der Stadt Chur blüht nun einehöhere Kantonalschule für alle Jünglinge des Landes.
Wirklich hat Bünden aber nie Mangel an gewandten Ge-schäftsmännern, an Gelehrten und Schriftstellern gehabt; keinaltdemokratischer Kanton der Schweiz besaß deren so viele. DieSprecher, Guler, Juvalta, Campell der ältern Zeiten; diebeiden Salis-Marschlins, die Tscharner der neuern, genießenin der Schweiz einer dauernden Achtung. Nur der Dichter HansGaudenz Salis-Seewis hat vor allen andern einen europäi-schen Namen erworben. Er stavb, als Greis von 71 Jahren, am29 Jänner 1834 zu Malans im Zehngerichtenbunde.
So bietet dies Land, welches an Contrasten so reich ist, auchnoch den schneidendsten Gegensatz in der geistigen Lebensentfaltungseiner Bewohner zur Schau: die Blüten der edelsten Gesittungneben der Nohheit, Unkunde und Gedankenarmuth des Halb-wilden.
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Der Ursprung des Innstroms im Lugm -See am Maloza-Lerg.
Steht der Wandrer in der ehmaligen Unterthanenprovinz derBündner, Chiavenna, die izt unter Oesterreichs Scepter demlombardischen Königreich einverleibt ist: so sagen ihm Himmel undErde, Pflanzen, Sprache, Bauart und Sitte des Volks, erwandle in Italien. Feigen drängen sich aus den Gemäuern her-vor. Ueppige Weinreben umranken die Geländer und Ulmen,oder flechten malerische Laubgewinde zwischen .Maulbeer - undMandelbäumen; während Citronen und Pomeranzen die Lüfte
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