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1 (1836)
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Einleitendes Vorwort.

Eern erfüll' ich den Wunsch, mit einigen Erläuterungen dieschöne Reihenfolge der Bilder zu begleiten, welche unter dem Grab-stichel trefflicher Künstler entsprangen. Der Anblick derselben wecktein mir oft große Erinnerungen auf, und erneuerte jenen Wechselerhabener oder trauriger Empfindungen, die mich einst inmitten derdargestellten Landschaften bewegt hatten. Ich glaub es wohl,dem Leser mag wenig daran gelegen seyn und zuletzt, fürcht' ich,selbst an den erläuternden Glossen wenig. Aber auch der Verfasserderselben wagt dabei nicht viel. Die Bedeutungslosigkeit seinerNoten kann sich diesmal füglich hinter der Glorie ihres Textes ver-bergen, oder durch sie verklären. Und mehr nvch, je welcher dieseBilder beschaut, wird sich durch Fantasie und Gefühl unendlichleichter und tiefer in sie hineinleben, als mit Hülfe eines Dritt-manns, der Ciceronedienft verrichtet.

Wie für eigene Bewohner, behält die Schweiz aber auch fürFremdlinge ihr ewiges, hohes Interesse. Wer einmal die malerischeAnmuth dieser Thalgelände, oder die erhabenen Einsam keiten ihrerGebirgswelt sah, gibt die Erinnerung um Vieles nicht hin. Undwer sie nicht sah, bewundert gern noch das romantische Hochlandund die Eigenthümlichkeit seiner Völkerschaften, in den von Künst-lern, Dichtern und Reisenden gegebenen Abschattungen.

Nicht bloß, daß hier eine andere Natur athmet, andere Sittengelten, andere Staatengebilde bestehen, als im übrigen Welttheil/macht den engen Flächenraum von kaum 900 Geviertmeilen demLustwanderer, Maler, Naturforscher und Staatsmann anziehend,sondern die milde und wilde Pracht der Natur, die seltsame Paa-