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Die Elemente der Mechanik des Himmels : auf neuem Wege ohne Hülfe höherer Rechnungsarten dargestellt
Entstehung
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114 Zweiter Abschnitt. Viertes Kapitel.

Erde erzeugt wird, und deren Wirkung hier ausser Achtbleiben muss, die Schwerkraft unter dem Aequator um ihren288sten Theil verringert wird. Die grosse Uebereinstimmungzwischen diesen Zahlen und dem vorhin aus der Bewegungdes Mondes gefolgerten Resultate*) zeigt nun auf das deut-lichste, dass die Kraft, welche die Erscheinung des freienFalls der Körper, ihren Druck auf un tergelegte Flächen u. s. w r .hervorbringt, und welche die Schwerkraft genannt wird, völligeinerlei mit derjenigen ist, mit welcher die Erde auf denMond und noch entferntere Himmelskörper wirkt. Diese sichüber alle Grenzen erstreckende Kraft der Erde, sowie dieähnliche Kraft jedes andern Himmelskörpers, und die gegen-seitige Anziehung der Materie überhaupt, hat man daherauch die allgemeine Schwere genannt.

Zusatz. Aus dem Fallraume auf der Oberfläche derErde kann man leicht den Fallraum auf einem andern Him-melskörper mittelst der Verhältnisse zwischen den Massenund den Halbmessern beider Körper herleiten. Denn zu Folgedes Ausdrucks für die anziehende Kraft ist er direct derMasse und umgekehrt dem Quadrate des Halbmessers pro-portional. Bezeichnen daher M, II , V die Masse der Erd-kugel, ihren Halbmesser und den Fallraum in der erstenSecuude auf der Oberfläche der Erde, und bedeuten M', IV,F dasselbe für irgend einen andern Himmelskörper, sohat man

F - £ "I F

M R'* '

So ist z. B. für den Mond nahe ^-L 1

M bb il 3

woraus F' = ~. F = -4-.- . F folgt.

ü,OD

*j Eine noch bessere Uebereinstimmung erhält man, wenn manin obiger Kechnung die Laplacesche Bestimmung der Monds-masse, = T ' T der Erdmasse, anwendet. Denn damit finden sich 15,119statt der obigen 15,148 l'uss. Den Pendelbeobachtungen zufolge istaber auf einer der Erde an Inhalt und Masse gleichen sich nicht drehen-den Kugel der Fallraum in der ersten Secunde = 15,116 Kuss.