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1 (1811)
Entstehung
Seite
278
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und in dem Maaße wie sich die fruchtbare und durch-gedüngte Erdrinde vermehrt. Auch muß der Pflugbesser seyn wie zu Hofwyl, damit man keine sostarke Bespannung gebrauche, und mit wenigerPferden und weniger Knechten ausreiche, denn dieerste Regel von allem vorrheilhaftcn Ackerbau istdie: möglichst wenig ausgeben, und vorzüg-lich ist sie dieses in der Schweiz, wo die Unterhal-tung des Gesindes so kostbar, und der Gesindelohnso hoch ist.

Endlich müssen alle Arbeiten zur Verbesserungso eingerichtet werden, daß sie weniger kosten alsHerrn Fcllenberg. Denn sonst ist das Kapital, wel-ches man verzinsen muß, zu groß, und der Land-wirth kann auf kein vorteilhaftes Proccnt rechnen.

In Hofwyl ist schon seit einigen Jahren eineigener Schreiber für die Wirthschaft. Alles wirdnach doppelter Buchhaltung notirt; jeder ScheffelKartoffeln und jeder Schoppen Milch in die Haus-haltung, jede Garbe, jedes Fuder Klee lind jedesFuder Dünger. Es ist zu wünschen, daß HerrFellenberg die Resultate dieser Rechnungen baldbekannt mache, damit man bestimmter über den