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1 (1811)
Entstehung
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209
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Mädchen ins Wirthshaus kamen, die unsere per-sönliche Bekanntschaft machen, und eins singenwellten. Als mir den Nachmittag nach Menerin-gen gingen, begleiteten uns mehrere. Die einewellte nnS den Weg zeigen, eine zwcire wellteuns bis Meyeringe» für einen kleinen Thaler einWageli verschaffen, eine dritte hatte Obst anzu-bieten. Die guten Leute wissen, daß die schoneJahrSzeit bald vorbei ist, und daß die Fremdeneine gewisse Strichzeit haben, wie die .Zugvögel,und daß man von ihnen profftiren muß, wahrendsie da sind.

Im Haslithaie, und besonders in Meycringen,wohnr der schönste Menschenstamm m der ganzenSchweiz. Die Tradition sagt, daß sie auS Schwe-den hier eingewandert seyen, und sich ansang,lich im Sarnenlande niedergelassen, bis sie endlichüber ren Brümng gegangen, und sich im Haöli-thale angesiedelt.

Eine allgemeine Gewohnheit ist hier der Kilch-ga ng,' Das Worr ist so alt, daß man weder sei.neu Ursprung noch seine erste Bedeutung kennt. Diejungen Leure gehen nemlich des Sennabends und

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