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unter dem See. Der letzte Durchstoß wird indeßgroße Schwierigkeiten haben, weil er nicht wohlvon untcnauf geschehen kann, wegen der Mengedes nachstürzenden WasserS, und eben so wenig vonoben herab, da der See auf der Stelle eine Tiefevon 120 Fuß hat. Ich habe mich in Lungeren ver-geblich »ach der Art und Weise erkundigt, wie manhiebet verfahren wurde. Es wußte mir hierüberniemand Auskunst zu geben. I» Bergwerken trittwohl einmal ein ähnlicher Fall ein, wenn von un-tenauf ein Stollen in eine ersoffene Grube getrie-ben wird, wo die Wasser beim letzten Durchstoß auchalle nachschießen. Hier wird dann zur Seite einLoch wie ein Schilderhaus in den Felsen gebrochen,in das die Bergleute nach dem Durchstoße hineinspringen, und hier so lange bleiben, bis die Gru^-benwasser vorüber gestürzt sind. Allein dieses gehtbeim Lungeren See nicht. — Dieser kann vierzehnTage durch das Loch ablaufen, ehe die Wasser aufdein niedrigen Stande sind — und die Gemeinevon Lungeren darf sie ohnehin nicht zu schnell ablau-fen lassen, weil sie sich verbindlich hat machen müs-sen, allen Schaden zu ersetzen, den diese Wasser in