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1 (1811)
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wandelten. Sie gingen inimer noch nack Dissen-tis zur Kirche, aber wegen der großen Entfernungbrauchten sie nicht icden Sonntag eine heilige Messezu hören, sondern nur an gewissen vorgeschriebenenFesttagen. Im iZtcn Jahrhundert wurden die er-sten Kirchen in diesem Thale gebaut, und die Äbtevon Dissentis schickten die Priester aus ihrem Klo-ster hierhin, und übten die Gerichtsbarkeit aus.

Und doch ist jetzt keine Spur mehr in diesemThale anzutreffen, daß die Bewohner RhatischenUrsprungs sind. Alle sprechen deutsch und niemandromanisch, und sind zugleich aus aller Verbindungmit der Abtei zu Dissentis.

Der kühne Mann, der im issten Jahrhundertdie Brücke in Ketten an die steilen Felsen des Teu-felsberges legte, hat diese Umwandelung gemacht.Hiedurch kam das Urseren Thal mit Uri und Altdorfin Verbindung, und der Weg vom VierwaldstadterSee über den Gotthard war nun geöffnet. Derbestandige Verkehr mit Deutschen, der hiedurch ent-stand, machte diese Sprache ungefehr in zwei Jahr-hunderten zur herrschenden.

In Graubündten ist die Bevölkerung in den

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