nöthig war, um sich glücklich nach An der Matt zufinden. Auf der Oberalp gesellten sich mehrere Gem-sejäger zu uns, und auch ein Paar Väter Kapuci-ner. Im Urserer Thale hörten wir die Abend-glocke läuten — der Abend sank herab, und wirgingen eilendes Schrittes an dem Ufer des rauschen-den Reußbaches den Berg hinunter, um beizeitendie Herberge zu erreichen. Ich kann nicht läugnen,^ daß mir die Väter Kapuciner Freude machten. Sieerinnerten an die alte gute sichere Zeit, wo sie ei-nem auch in Deutschland noch begegneten. Wirsahen in die schönen Matten des Urseten Thals hin-ab , das von allen Seiten von schützenden Bergeneingeschlossen ist, und ein freundliches Bild von Si-^ cherheit, Ruhe und Abgeschiedenheit von allemg WeltgetümMcl gibt-
Wir waren 10 Stunden im Gebirge aus sehrß steinigten Wegen gegangen. — Allein ein Fußbad« llnd'tzine Stunde Ruhe nimmt alle Müdigkeit weg-I Es ist ausfallend, wie schnell sich die Kräfte in die-I ser reinen Bergluft ersetzen. Man geht nie müdez ju Bette. Bis man zu Nacht gegessen hat, istz alle Müdigkeit verschwunden-
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