Druckschrift 
1 (1811)
Entstehung
Seite
89
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zehnmal mehr Wasser hatte. Aber man hat nieetwas gesehen, was dem Taininaschlunde auf irgendeine Weise ähnlich ist es ist kein Bild in derSeele, an das es sich als etwas bekanntes anschlie-ßen könnte es bleibt völlig neu, völlig einzig,und daher die große Wirkung aufs menschliche Ge-müth.

Die meisten Brunnengnste waren schon weg.Wir trafen noch den Abt des Klosters und den Dich-ter Herrn von Salis. Diesen begleiteten wir denandern Tag nach seinem Sommeraufenthalte in Ma-lanz. Wir kamen wieder über Ragaz, nahmen abereinen andern Weg, und gingen die Stiege hinaufnach dein Kloster, welches etwa eine Stunde vomBade ist.

Wir stiegen eine Viertelstunde den Berg hin-auf, unter sehr schönen Ahornen und Buchen, undgingen dann üder die Felsen des Taminaschlundcs,die ihn oben schließen. Durch eine Felsenspaltesieht man in einer Tiefe von Zoo Fuß den weißenTamin fließen sein Brausen hört man nickt,dieses verhallt in den Felsen. Man ist hier geradeüber der warmen Quelle. Dann stiegen wir