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Man findet deutliche Spuren, daß er seit dreiJahrhunderten Fuß in den lebendigen Kalkfel-seu emgeschnirten hat.— Keine Beschreibung, keinGemälde kaun das darstellen, was die Natur hiervereinigt hat — alle Bilder der Jugend vom Ein-gange ins schwarze Schattenreich, und über denbrausenden Höllenfluß, erwachen wieder in derSeele, besonders wenn man tief im dunkeln Hin-tergrunde menschliche Gestalten über daS schwankendeSteg gehen sieht, daS über dem Strome hängt. —Unten am Tamiu ist der Schlund enge. Da, woder Steg liegt, ist er 40 Fuß breit, oben erwei-tert er sich noch mehr, bis endlich die Felsen in ei-ner Hohe von 2 bis Zoo Fuß wie ein Dom zusam-menlaufen.
Der Eindruck, den der Rheinfall macht, istgroß >— aber nicht so groß alS der, welchen der Ta-miuaschlund macht. — Von jenem hat man dochmehr etwas ähnliches gesehen — ein Weer in einemstarken Flusse bietet bei hohem Wasser eine ähnlicheErscheinung wie der Rheinfall, nur kleiner, — aberman kann sich doch vorstellen, wie dieses seyn wur-de, wenn es zehnmal höher wäre, und der Fluß