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Man setzt in der Schweiz überall aus Fahrenüber den Rhein. Dieses ist beschwerlich, besonderswenn man Wagen und Pferde bei sich hat; manwird immer sehr weit abgetrieben, da der Stromhier schon eine außerordentliche Schnelligkeit hat.Es ist sonderbar, daß man in der Schweiz die flie-genden Brücken nicht kennt, welche die Ueberfahrtüber die Ströme am Unterrheiu so leicht und soangenehm machen.
Ich bin über Zurzach gefahren, wo gerade Messewar. Der kleine Ort war sehr lebhaft. EineStunde unterhalb Zurzach fallt die Aar in denRhein, oder eigentlich der Rhein in die Aar, denndiese hat das meiste Wasser — aber der Rhein be-hält die Richtung nach Westen — indeß die Aardie ihrige nach Norden mit ihrem Namen verliert.Das Wasser der Aar ist trübe, — das des RheinSist völlig klar, und beide Ströme ziehen nocheine lange Zeit in demselben Bette neben einanderfort, ohne ihr Wasser zu vermischen. Das Wasserist voni linken Ufer bis in die Mitte grünlicht vonFarbe, und von der Mitte bis ans rechte Uferbläulicht.