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auch der kleinsten, Umstände, welche einen magnetischen Einsinst aufdas Eisen äußern können, und insbesondere die größte Vorsicht beiAnwendung der verschiedenen Methoden zur Prüfung deö vermnthe-ten Magnetismus dringend anempfehlen*).
Die Akten über Morichini 'S Fund sind sonach noch 'nicht ge-schlossen, und fernere sorgsame Versuche müssen noch Entscheidung ge-ben, auf welcher Seite die Wahrheit liegt. Fällt diese zu Gunstender so vielfältig bezweifelten neuen Entdeckung aus, und wird diemagnetische Kraft des LichtcS durch ein Uxpei'imonwm erncis wirk-lich nachgewiesen — wozu die mit glücklichem Erfolge gekrönten Be-mühungen mehrerer der genannten Experimentatoren, so wie die mitgleichem Glücke ausgeführten und ihrer Einfachheit wegen Zutrauenerweckenden Versuche der Lady Sommerville über diese Art
") Im Widerspruche hiermit stehen die glücklichen neuesten Versuche der Brü-der Knor in England, welche diese an, der chemischen Kraft der Son-nenstrahlen günstigen, Tagen (wo nämlich Ehlorsildcr in der kürzestenZeit, in nur wenigen Sekunden, geschwärzt wird) vornahmen. Sic um-hüllten mehrere hundert Nadeln von verschiedener Länge und Dicke (nach-dem sie sich davon überzeugt hatten, daß sie frei von allem Magnetismuswaren) an dem eine» Ende bis zur Hälfte mit weißem Papier, und leg-ten sie drei Stunden lang (des Mittags) hinter farbigen Gläsern in dieSonne, und zwar sämmtlich in einer Richtung, die auf den magnetischenMeridian senkrecht war. Die unter dem Roth, Orange und Gelb be-findlichen nahmen nicht den geringsten Magnetismus an; wogegen un-bestreitbar die unter dem Violet sehr starke und die unter demBlau und Grün etwas schwächere Spuren von Magnetismuszeigten. Um zu erfahren, welchen Antheil die oxydircnde Kraft des vio-lett» Strahles an der Magnctisirung habe, brachten sie die Nadeln, nach-dem sie mit einem Ende in Salpetersäure eingetaucht worden waren, inden Wirkungskreis des verschiedenfarbige» Lichtes. Als Resultat diesesExperiments ergab sich, daß die Nadeln ebenfalls magnetisch wurden (miteinem Nordpol an dem dem Lichte ausgesetzten Ende) und zwar in vielkürzerer Zeit als vorher; daß diese Wirkung des Lichtes am stärksten ein-trat unter violetcm Glase, schwächer unter weißem und am schwächstenunter rothem; und daß die Wirkung statt fand, selbst wenn die Nadelnin einer solchen Richtung mit dem magnetischen Meridiane aufgestellt wa-ren, wo durch den Einfluß des Erdmagnetismus in den frei gelassene»Enden der Radeln Südpolarität hätte entwickelt werden müssen.