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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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daß die von sechs Flächen gebildete15, die von drei Flächen ge-bildete -PK) bekommt, und in der Mitte des Steines eine Stelleübrig bleibt, wo gar keine Elektricität vorhanden ist oder elektrischeIndifferenz herrscht. Man nennt diese beiden elektrischen Punkte,welche mit der Krpstallisationsachsc in gerader Linie liegen, elek-trische Pole. Bringt man diese Pole mit einem empfindlichenElektroskop oder mit einem, durch eine bekannte ElektrieitätS - Art ge-ladenen isolirt hängenden Kügelchcn in Berührung, so läpt steh dasentgegengesetzte elektrische Verhalten derselben genau beobachten. Er-man prüfte cS, indem er den Krystall mit seinen äußersten Endenans zwei seine Goldblatt-Elektrometer legte, und Sonnenstrahlen durchein Brcnnglas ans seine Mitte fallen lies;. Die Elektrometer diver-girten in gleicher Stärke mit entgegengesetzter Elektricität. De. Han-ke l sDissertatio <Ie tünimo - elnati reitntL ei v^tnlloruiu. IInI.1830) empfiehlt dazu den Bohnenbergcrschcn Elcktrophanten. Erlegt den Krystall vor sich auf einen kleinen Messingtisch, der durcheine unter seinem Mittelpunkte stehende Lampe erhitzt wird, und be-rührt die elektrischen Punkte mit dem durch eine Glasröhre hinläng-lich isolirtcn Ende eines langen dünnen DrahteS, der mit seinem an-dern Ende an dem Stifte befestigt ist, von welchem das Goldblätt-chen in dem Elcktrophanten herabhängt. Oft ist nur eine kleine Tem-peratur-Erhöhung nvthig, um eine Anhäufung der entgegengesetztenElcktricitäten an den Polen zu erstreben. So wird der Stein z. B.elektrisch, wenn er nur auf heiße Asche gelegt wird, wo er diese an-zieht und an seinen Polen ansammelt. Er hat hiervon den NamenAschenziehcr (Tnrnamal) erhalten. Die durch Erwärmung inihm erzeugte elektrische Polarität dauert immer nur so lange, als erwarm bleibt; wird er kühler, so verliert er sie allmählig, erlangt sieaber wieder, sobald er ganz kalt geworden ist; bis zum Eispunkteabgekühlt verliert er sie vom Neuem, erhält sie aber abermals, wenner einem noch tiefern Kältegrade ausgesetzt wird, wobei sich seine Poleumkehren, indem der vorher positive Pol negativ und der vorher ne-gative positiv elektrisch wird. Eben so verschwindet die durch Er-wärmung in ihm erregte Elektricität, wenn er über den Endpunkt desWassers (nach Andern schon, wenn er über -P 50° oder -P 30° Ii.)hinaus erhitzt wird; erlaugt sie aber auf's Neue, wenn die Erhitzungnoch weiter getrieben wird, wobei wieder, wie vorhin, seine Pole