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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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sich nicht in der Mitte, sondern an den Enden befinden. Diesestumpfspitzigcn Lvthstellen, welche fein genug seyn müssen, um leichtund ohne Zerstörung der Lcbensthätigkcit der Organismen in dieseeingestochen werden zu können zu welchem Zwecke die an ihnen zu-sammenstoßenden verschiedenen Drähte ganz nahe au einander liegen,und fast parallel eine Strecke weit neben einander hinlaufen, nurdurch eine Lackschicht getrennt (welche thcilS sie gegenseitig isoliren,theilS eine etwaige Orydation und die Mitwirkung eines fremdenclcktro-cheinischcn Stromes verhüten soll) werden beim Gebrauchedes Apparates einige Linien tief in die Körper eingesenkt, deren Tem-peratur man mit einander vergleichen will; und dann die Enden eund k der Kupfcrdrähtc mit dem Galvanometer in Verbindung ge-setzt, in welchem das Nobili'sche Nadclpaar sodann die geringste Dif-ferenz der Temperatur der beiden Löthstcllen nach der Größe des da-durch erzeugten elektrischen Stromes durch seine Abweichung anmeldet,und so auf indirektem Wege die Wärme mißt. Bei den Versuchenauf die Eigenwärme der Pflanzen wurden von Dutroch et Stengelvon lebenden und von ebenso dicken, durch 5 Minuten langes Ein-tauchen in 50° 0. heißes Wasser gctödteten Pflanzen gewählt, welcheganz nahe bei einander, um die Einmischung einer Temperatur-Ver-änderung durch ungleiche VcrdunstungSkälte in dem todten und leben-den Pflanzen-Organismen entfernt zu halten, in einer Glasglocke stan-den, deren Luft durch von dem Boden derselben verdunstendes Wasserso mit Wasser gesättigt wurde, daß die Ausdünstung sowohl dertodten als der lebenden Pflanze aufgehoben war. Die eine Löth-spitze c des Apparates (Fig. 58. b) wurde in die noch vcgetircndc,die Spitze ck in die getödtete Pflanze so tief eingeführt, daß die Löth-stcllc just sich in der Achse derselben befand und als Resultat nacheiner großen Zahl von Erperimcnten gewonnen, daß alle Vegctabilicn

cin wesentliches Erforderniß. Man muß daher dieselben vor ihrer An-wendung darauf prüfen; was nach Dutrochet so geschieht, daß man diebeiden Spitzen der Lothstellen gleich tief neben einander in ein mit Oelgefülltes Gefäß taucht, das man ein wenig über die Temperatur der um-gebenden Luft erwärmt hat. Sind die Nadeln in allen ihren Verhältnissengleichstimmend, so behält die Nadel in dem Multiplikator ihre Ruhelagebei; ist dieses nicht der Fall, so weicht die Nadel nach der einen oder derandern Seite ab, und ist daher nicht brauchbar.