Temperatur die, i» der mit jener Kugel verbmrdeircn Röhre befind-liche, gefärbte Flüssigkeit zum Steigen brachte. Watkins war auchder erste, welcher weichem Eisen (durch eine Säule von 30 PaarenWismuth und Antimon) Magnetismus ert heilte. Bald dar-auf wurden diese Versuche mit demselben Glücke von Muncke undAlexander wiederholt. Dieser machte durch 45- Drahtwindungeuvon dickem Kupfcrdraht, die um ein Hufeisen von weichem Ei-sen mit 1" starken Schenkeln gelegt waren, dieses in dem Grademagnetisch, daß es nicht nur seinen Anker, sondern auch die Hälfteseines Gewichtes trug. Die Säule, welche den Strom dazu sandte,war ans 25 Paaren Antimon und Wismuth, die mit Zinn zusammengclöthct waren, zusammengesetzt, und die Polenden derselben standendurch 1 dicke Kupfcrdrähte mit Quccksilbcrnäpfchcn in Verbindung,in welche anderseits die beiden amalgamirtcn Enden des um daö Huf-eisen gcwundncn Drahtes eingetaucht waren. Die Temperatur-Diffe-renz wurde durch Erkältung mittelst Eis, und durch Erhitzung mit ei-nem heißen Eisen gegeben. N. Gehler, Bd. 9. S. 799. Muncke'Sthcrmo-elektrischer Apparat, mit dem er die magnctisircnde Wirkungder Thermo-Elektrieität zeigte, und mit dem sich außer der magnetischenauch alle andern Wirkungen der thcrmo-elektrischen Ströme gut an-stellen lassen, ist eine Thcrmo-Säule von 81 Paaren 27 Linien lan-ger, 5 Linien breiter und 4 Linien dicker Antimon-- und Wismuth -Stangen, deren Wirkung durch Beihülfe eines Jnduktions-Multi-plikators unterstützt wird; welcher hier in gleicher Weise einen Stromerregt, wie unter verwandten Umständen der Jnduktions-Strom aneiner Hydro-elektrischen Kette entsteht, (tz. 95.) Die Stangcnpaaresind in 9 Reihen, jede zu 9 Paaren, neben einander geordnet, dieZwischenräume mit Gyps ausgefüllt, und die einzelnen Reihen eben-falls mittels eines Ucbcrzugcs von Gyps auf einander geklebt, sodaß das Ganze, nachdem auch alle Außenflächen mit einer Gyps-lösnng geebnet sind, einen vierkantigen Körper bildet, der 28 Lin.hoch, 5 Zoll 5 Lin. breit und 8 Zoll 3 Lin. lang ist. Um die Auf-weichung des Gypseö durch die Nässe zu verhüten, ist die Außenseitemit einem Uebcrznge von in Weingeist aufgclösctcm Schellack Ver-sehen. Air die beiden freien Enden einer Wismuth- und einer An-timonstange, welche die Pole der Säule bilden, ist jcdcrseits ein Ku-pfcrdraht von nahe 1 Lin. Dicke, angelölhct. Die 9 Reihen sind
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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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