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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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vorgebracht wurde; uud Neef konnte selbst durch Vervielfältigungeiner Thermo - Säule bis zu 102 Elementen (an der die Tempera-tur-Differenzen durch Wasserdampf und kaltes Wasser bewirkt wur-den) den elektrischen Strom nicht bis zu der Spannung steigern,daß er die geringste Flüssigkeitsschicht durchdrang und Wasser zer-setzte, obschon er die Magnetnadel um 50° ablenkte. Allein derDurchgang des Stromes durch Flüssigkeiten ist neuerdings von Mo-ser, und die chemische Kraft desselben von Watkins, BcrzeliuSund Botto bestimmt nachgewiesen worden. Moser senkte zweiKupfcrplatten, ^ Zoll von einander entfernt, mit 1 ssf Zoll ihrerOberfläche in verdünnte Schwefelsäure, und brachte sie in den Wir-kungskreis einer Thermo-Säule von 24 Paaren Eisen und Platin,die mit einem Galvanometer verbunden war. Es erfolgte durch den,durch die Berührung des KnpferS mit der Säure (eine galvanischezweigliedrige Kette, §. 35.) erzeugten, Hydro-elektrischen Stromeine geringe Ablenkung der Nadel, die sich immer gleich blieb. Alser hierauf eine Löthungsstclle der Säule mit einer Spirituölampe er-hitzte, wich die Nadel sogleich noch weiter um 10° ab, zum Be-weise, daß der thermo-elektrische Strom durch die saure Flüssigkeitgeleitet wurde. Bei Erhitzung einer andern geeigneten Jnnktur derSäule schlug die Nadel nach entgegengesetzter Seite auS. Eine Zer-setzung von einer starken Jodkaliumlösung, die er bei Wiederho-lung dieses Versuches vermittelst eines damit getränkten BlättchcnFließpapiers, als leitende Flüssigkeit zwischen zwei ans obige Art inden thermo-elektrischen Kreis eingeschaltete hcllpolirtc Silberplättchenbrachte, wurde von ihm nicht wahrgenommen; denn das Sil-ber zeigte sich nach Beendigung des Versuches (der ^ Stunde dauerte)blank wie vorher. Glücklichere Resultate, bei ihren Versuchen andie Prüfung der chemischen Kraft der thermo-elektrischen Säule, er-langten dagegen Botto (in Turin), WatkinS und BcrzeliuS.Letzterer führt an, daß von zwei in eine Salmiaklösung getauchtenSilbcrdrähten, womit er eine Nobili'schc Säule von 40 bis 50 Paa-ren Wismuth und Antimon schloß, der eine (mit dem positiven Polverbundene) anlief und, als er mit Wasser abgespült und inS Tages-licht gelegt wurde, sich schwärzte, ein deutliches Zeichen, daß anihm Chlorsilber sich gebildet hatte und durch Zersetzung der Salmiak-lösung Chlor frei geworden war. Walkins in Pog. An». Bd. 40.