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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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gensatze zu einander sind ") während in der ersten die Verschie-denheit in der Stärke und Richtung des elektrischen Stromes beijedem einzelnen Metalle von der Leichtigkeit abhängt, mit welchersich die Wärme von der erwärmten Stelle ans nach beiden Seitenfortbewegt. Wenn einem Metalle, z. B. Stahl, Eisen, durchschnelles Abkühlen mehr Härte und Sprödigkcit gegeben wird, sorückt eS in der thcrmo-magnetischen Reihe hoher hinaus. Auch be-hält die Reihenfolge ihren Werth nur für eine gewisse Gränzc derTemperatur-Differenz. Die angeführte ist von Sccbcek für mäßigeTemperatur-Differenzen entworfen; bei stärkerer Erhitzung ändertsich das Verhalten der Metalle, und geht selbst in das entgegenge-setzte über. Daraus erklärt sich die Verschiedenheit zwischen derSeebcckschcn und der von Cumming aufgestellten Reihe, inwelcher letztem zwar auch Wiömuth und Antimon an den Enden ste-hen, die übrigen Metalle aber zwischen beiden ganz andere Stelleneinnehmen als in jener.

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tz. 106.

Thermo-clektrischc Kettcnkctte (Thermo-Säule).tere Wirkungen der thermo - elektrischcu Ströme.duktionS- Phänomene beim Ocffnen derThermo-Säule.

Wenn man mehrere, aus je zwei zusammcngclöthctcn Metallenbestehende, einfache thcrmo-elektrische Ketten so an einander fügt,daß immer zwei heterogene Metalle mit einander in inniger Berüh-rung sich befinden: so erhält man eine thermo-clektrischc Säuleoder Kcttenkette (Thermo-Säule), mit der sich, wenn durchgleichzeitige Erwärmung je zweier Junktnren (zwischen denen abwcch-

''') Dieß geht so weit, daß bei zwei sich berührenden Metallen die elektrischeSpannung gleich v ist, wenn zwischen ihnen gar kein chemischer Gegen-satz statt findet; während anderseits selbst zwei gleichartige (homogene)Metalle durch gegenseitige Berührung noch elektrisch werden, wenn sienur durch Verschiedenheiten in ihrer Härte, in dem Grade ihrer Tempera-tur, in der Beschaffenheit ihrer Oberflächen, durch kleine Abweichungenin ihrem Mischungsverhältnisse, ja! selbst nur in ihrer Form Veranlassungdazu geben, daß das eine von dem Sauerstoff leichter angegriffen (oxydirt)werden kann, als das andere, (ß. 35.)