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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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die schwerere Stelle des Randes der Scheibe sich zwischen den ein.gegengcsctzten Palen zweier Stabinagncte, oder zwischen den Schen-keln eines Hnseisen-Magnetes sich befand, wurden nur 15 Schwin-gungen gezählt, bei Anwendung zweier gleichnamiger Pale dagegenwieder 59. Noch mehr bekräftigte er seine Vvrstcllungsart van derdabei Statt findenden inducircnden Wirkung des magnelischen Flui-dumS durch Versuche, bei denen daö Kupfer mit dem Magnete zu-gleich bewegt wird. Ueber das Palende eines runden Stabmagne-teS, das mit Papier belegt war, wurde eine Kupferscheibc aufgescho-ben und fest gekittet, und nun, wie im obigen Versuche, daö eineDrahtende eines Galvanometers mit dem centralen Thcile der Scheibe,das andere mit dem peripherischen derselben in Verbindung gesetzt. DieVorrichtung wurde hierauf vermittelst einer um den Magnet geschlun-genen Schnur in schnelle Notation gebracht, wodurch, wie bei demRotiren der Scheibe allein, und wo der Magnet sich nicht bewegte,ein Strom ercitirt wurde, der die Galvanometer-Nadel ans ihrermagnetischen Richtung abzog.

Von Faraday ist die gänzliche Unabhängigkeit der Arago'schcnErscheinungen von den Wirkungen einer gewohnlichen magnetischenVertheilung, noch durch andere mcrkwürtige Umstände und Versuchean'S Licht gestellt worden. Beim Eisen und den wenigen andernzu der einfachen magnetischen Vertheilung diSponirten Körpern, hebennach diesen ungleichnamige Magnetpole, die an entgegengesetztenSeiten des Randes einer bewegten Scheibe aufgestellt werden, sichin ihren Wirkungen auf, während gleichnamige die Wirkung er-höhen; beim Kupfer dagegen n: d allen andern, der gewöhnlichenmagnetischen Vertheilung nnzugängigen, Körpern, gleichen gleich-namige Pole sich in ihren Wirkungen aus, und ungleichnamigesteigern den Effekt: Als Faraday den eben erwähnten Sturgeon'-schen Versuch, statt mit einer Kupferscheibc, mit einer gleich großenScheibe von Eisen, die ercentrisch auf einer Achse ruht, anstellte: sofand er, daß die Scheibe für sich allein zwey und dreißig Schwin-gungen, ehe der Schwingungsbogen auf eine gewisse Größe herab-sank, machte. Stellte er hierauf einen Magnetpol an der Seite derScheibe der schwerem Stelle des Randes nahe aus, so machte die-selbe nur fünf Vibrationen, und als nach diesem zugleich an derandern Seite der Scheibe m derselben Gegend der gleichnamige