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4) in Ermangelung eines temporären oder gewöhnlichen Streich-magncteS, und weil das zweite Verfahren, wegen der bei einem Ucber-maßc der eingehängten Last oder bei einer zufälligen Erschütterungleicht erfolgenden Abreißring des Ankers und dadurch herbeigeführtenabermaligen Schwächung der magnetischen Kraft, in seinem Erfolgeunsicher (H. 58.), das letzte Verfahren aber wegen des damit verbun-denen Zeitaufwandes wenigstens sehr unbequem ist —> nach Munckedadurch, daß man an den Grundflächen der einzelnen La-mellen 'und eben so auf die Seitenflächen derselben(um die Pole herum) nach und nach immer mehr Anker vonweichem Eisen aufsetzt, bis zuletzt die Anker auf ihnengenähertes Eisen keine Anziehung mehr äußern, wodann diejenigen von ihnen zuerst langsam zur Seitewieder abgezogen werden, welche am weitesten von denPolflächen entfernt liegen").
tz. 99.
Tclegraphie mittels clektro-magnctischer und magnct-clektrischer Ströme. Physiologischer Telegraph.Eine nützliche Anwendung von der Magnet-Elektricität sowohlals voir dem Elektro-MagnetismuS sucht man gegenwärtig in Englandbei der Fernschrcibekunst (Tclegraphie) zumachen. Bei derMangelhaftigkeit der gewöhnlichen, auf die Schnelligkeit der Bewe-gung des Lichtes sich gründenden Vorrichtungen (der sogenanntenoptischen Telegraphen), die in der Nacht und bei trüber Witterungauch am Tage fast ganz unbrauchbar oder wenigstens unzuverlässigsind, und außerdem den Fehler haben, daß bei ihnen viele Zwischen-stationen sich nöthig machen, wodurch ein übertriebener Kostenaufwandverursacht, und! der Zweck einer möglichst schleunigen Corrcspondenz
5) Es soll durch die zuletzt beschriebene Methode die frühere Kraft der Mag-nete völlig wieder hergestellt werden können. Sie scheint aber vor derFortmagnetisirung der einzelnen Lamelle», bei dem leicht zu erwerbendenBesitze eines Elektromagneten, abgesehen davon, daß sie den Gebrauch voneiner Menge weiter nicht zu brauchender Anker erfordert, nichts vorauszu haben, da sie fast eben so mühsam ist, und einen eben so großen Zeit-aufwand in Anspruch nimmt, als jene — wie denn auch der Erfinder der-selben selbst gesteht, daß er durch Erfahrung darüber, wie viel Zeit dieHerstellung der frühern Kraft der Magnete bei diesem Verfahren erfordere,noch nicht belehrt worden sei).