ordnen dicsc, wenn sic iniktclst cincr GlaStnfcl in düilncn Lagen dar-über gehalten wird, zn den bekannten magnetischen krummen Linienoder Cnrven. (H t!4." n. 81.) Ebenso ziehen sich anch die ungleich-namigen Pole zweier solcher schwebender magnetischer Spiralen ein-ander an, so wie sich umgekehrt die gleichnamigen Pole derselbenabstoßen. Tasselbe Verhalten ist auch zwischen einem einzelnen sol-chen Elcktromagncte und einem natürlichen oder einem gewöhnlichenkünstlichen Magnete erweislich, wenn man bald die gleichnamigen,bald die ungleichnamigen Pole derselben einander nähert ").
Den Vorrichtungen Ampüre'S und de la Rive'S nachgebildet istRashig'S mikroelektromagnetischcr Compaß, den Figur42 vergegenwärtigt, und welcher (da er weder durch ein stark wider-stehendes Mittel, wie bei den schwimmenden Apparaten dieser Artdas Wasser, noch durch Friktion an seinem Stützpunkte in seinen Be-wegungen gehemmt wird, sondern fast frei in der Luft spielt) dieTravcrsirnngcn und PolaritätScrschcinungcn einer wirklichen Compaß-nadel viel treuer nachahmt, als jene. Den galvanischen Strom er-zeugt bei ihm dieselbe kleine Zellcnkette (ein Schueiderfingerhnt),deren kräftige thermische Wirkung wir schon oben in WollastvnS gal-vanischem Fiugerhntsenerzcnge (H. 74.") zu bewundern Gelegenheitfanden. Ein dünn geschabter Federkiel -^15, der an zwei, oben inEinen vereinigten, Fäden von feiner angedrehter Seide v und 14
2°) Bon P o gg cn do rff wird die völlige Identität einer von dem gal-vanischen Strom durchflossencn Drahtspirale mit einen, geirohnlichen Mag-nete in Abrede gestellt, und die Verschiedenheit beider durch ein Experi-ment bewiesen. Wird nämlich in einen senkrecht gehaltenen hohlen Mag-nctstab, der etwa 3" lang und dessen Höhlung einige Linien weit und miteiner dünnen Glasröhre ausgefüttert ist, eine leichte, etwa 9 Linie» lange,Magnetnadel vorsichtig von oben (wenn der Nordpol des Magnctstabcsnach oben gekehrt ist, mii dem Südpolc voran) eingeschoben: so falltdicsc nicht durch, sondern bleibt, dem eisernen Bilde der Arsinoc ähnlich(Z. 86.), in der Luft schwebend, indem sie noch zum Theilc ausdem Magnete hervorragt. Wird sie tiefer hinabgedruckt, so steigtsic, wen» der Druck aufhört, wieder in die Höhe in ihre vorige Stellung.Anders stellt sich eine Magnetnadel, die man in eine galvanische Drahr-spirale bringt: es bleibt diese hier nicht am Ende schwebe», son-dern nimmt eine schwebende Stellung in der Mitte derselben ein.Pogg. Ann. 52, 386,
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