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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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dianS zusammenfällt, sondern daß sie auf dieser senkrecht steht. (§. 8l!.)Sind die Drahtwindnngcn um die Scheide so aufgerollt, daß derdei II eingeleitete positive elektrische Strom iu der Richtung vonItI.IIId fließt, so kehrt sich I? nach Westen; fließt er dagegen inder Richtung pon IIIso kehrt sich Id nach Osten. Vonähnlicher Einrichtung ist der von de la Rive in gleicher BeziehunganSgcdachte Apparat. Die polirten Enden eines mit Seide nber-sponnencn Messing- oder KnpferdrahteS (Fig. 4!).), den man umeine 2'" weite Röhre so gewunden hat, daß, wenn man diese her-auszieht, er eine Drahtspiralc von etwa 6 Z. Länge bildet, sind ansbeiden Seiten durch die Höhlung der Drahtspiralc in gerader Rich-tung nach der Mitte L zurückgeführt, hier zur Seite hcranSgebogen,und daö eine mit der Spitze eineö schmalen KnpferstreifenS Iii, dasandere mit der Spitze eines ähnlichen ZinkstreifenS 55 zusammen ge-löthet oder durch zwei bis dreimaliges Umwinden befestigt. BeideStreifen sind neben einander durch eine 1z" breite Korkschcibc ge-steckt, und zur Verstärkung der Wirkung der Knpferstrcifen unten inndenZinkstrcifen etwas aufwärts gebogen. (§. 74.) Wenn man diesekleine Vorrichtung, mit der Spirale nach oben, ans einer saurenFlüssigkeit (z. B. ans Salzwasser, dem man eine Säure beigemischthat) in einem schicklichen und (damit die Adhäsion zwischen ihr undden Wänden keinen Einfluß ans sie ausübe) genugsam weiten Ge-fäße schwimmen läßt; so stellt sie sich sogleich in den magnetischenMeridian und wendet, je nachdem die Windungen rechte oder linkesind (h. 77.), entweder das Ende D oder daö Ende II nach Nor-den. Dergleichen spirglenformige Elektromagnetc (deren Einrichtungauch ans die Art, wie Fig. 4V u, 41. e'S zeigen swo die Enden derTrahtwindnngcn in kleinen, mit den beiden Palen eines galvanischenApparates durch Drähte in Verbindung stehenden, Qnecksilbernäpfchenleicht beweglich spielensj abgeändert werden kann) Verhalten sich über-haupt ganz wie SchließnngSdrähte starker galvanischer Batterieen, undsind wie diese einem andern künstlichen Magnete in allen Eigenschaf-ten ähnlich: denn nicht genug, daß sie jn Folge des sie durchfließen-den elektrischen Stromes magnetische Polarität (an dem einen Endeeinen Nord- und an dem andern einen Südpol) erhalten, und sichunter die Herrschaft dcö Erd-MagnenSmnS stellen: so ziehen sie auchan ihren Pol-Enden Eisenfeile, gleich einem andern Magnete, an und