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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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seine Tragkraft gleich, und es läßt sich in den zweiten Anker dasselbeGewicht einhängen, wie in den ersten; was nach Magnus undWatkins anS dem Umstände zu erklären ist, daß bei angeschlossenemAnker der elektrische Strom in dem Schlicßnngsdrahte nicht plötzlich,sondern nur allmählig verschwindet. Franzis Watkins in denl'Iiilos. IVnnsnct. kor 1833, pt. II. S. 333. Pogg. Ann. Bd.38. S. 430.

4) Die Intensität des in dem Eisen erregten Magnetismuswird endlich auch bedingt durch die Stärke deö Leitungsdrah-tes und die Zahl der Windungen, welche er um das Eisenbildet. Bei gleicher Anzahl der letztem und bei gleicherStärke deö Stromes, ist zwar die Dicke des Leitungsdrahtesgleichgültig, allein bei einem schwächen: Elektromotor geben dickereDrähte, wegen des geringem Widerstandes, den sie der FortleitungdcS Stromes entgegensetzen, einen stärken: Magnetismus als dünnere.In Bezug auf den zweiten Umstand ist von Lenz und Jakobials Gesetz vcrificirt, daß bei Gleichheit des elektrischen Stromes undaller übrigen Umstände die Totalwirkung sämmtlichcr, einenEisenkern umgebenden Windungen gleich ist der Summeder Wirkungen aller einzelnen Windungen, daß also dieZiehkraft eines Elektromagnctes gerade sich verhält wie die Zahl derum ihn gelegten Windungen. E. Lenz und M. Jakobi, über dieGesetze der Elektromagnete in Pogg. Ann. Bd. 47. S. 220 u. f.Um der Windungen recht viele anzubringen, reiht man sie ganznahe (aber weil, wenn die Windungen sich durchkreuzen, die Wir-kung schwächer wird, immer parallel) neben einander und windet,um zu verhüten, daß der Strom nicht seitwärts von einer Windungauf die andere sich mitthcilc, zwischen ihnen gleichlaufend eine Sci-dcnschnur oder einen gut gewichsten Bindfaden von der Stärke dcSLeitungsdrahtes ein, so daß zwei benachbarte Drahtwindnngen un-unterbrochen durch eine dazwischen liegende Windung der isolirendcnSubstanz von einander getrennt sind oder man macht die Win-dungen, um ihre Zahl zu mehren, selbst über einander, und wähltder ubthigcn Jsolirnng wegen mit Seide übcrsponncnen, mit Seidcn-band oder Wachötaffet umwickelten oder auch nur gefirnißten Draht.Da cS sehr unbequem ist, ein hufeisenförmiges Eisen mit einer ein-zigen langen Spirale zu umgeben: so kann man auch nach dem Bor-