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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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stücke mit den Qnerflächcn der beiden Magnetstäbc in vollkommensterBerührung stehen, da außerdem der Effekt geschmälert und, wennz. B. die Anssatzstücke diese nur mit einer Kante berühren, die Zich-krast der Stabe nnr nm Weniges vermehrt wird. Ein Gesetz überdie Zunahme der Tragkraft deS Elektromagneten mit der Lange sei-nes BogenS oder seiner Masse, ist noch nicht bekannt; nnr so vielsteht fest, daß diese Zunahme in einem höhcrn Verhältnisse als indem einfachen der Masse steht, daß sie aber auch ihre Gränzc hat,da bei einem sehr langen Magnete wegen der großen Menge Draht,die er zu seiner Bedeckung bedarf, der mit der Länge deS letzter»steigende LcitnngSwiderstand in Betracht kommt. Nach dal Ne-gro hat auf die Stärke der Elcktromagnete auch die Schweredes Ankcrö und die Form der Flächen, mit welchen Ankerund Magnet sich berühren, Einfluß. Die Kraft soll mit dem Ge-wichte deö AnkerS wachsen, und befördert werden, wenn die Qncr-flächen der magnetischen Schenkel und die ihnen zugekehrte Flächedeö AnkerS nicht flach, sondern Einer Richtung nach etwas oval ge-schliffen sind, waö sich ans tz. 57. erklären ließe; allein durch Ver-suche von Magnus und Böttcher ist die Behauptung dal Negro'Sberichtigt, und dargelegt worden, daß die unmittelbare Berüh-rung des Ankers mit allen Punkten der Polflächcn deSMagnetes, für ein Marimnm der Wirkung notwen-diges Ersorderniß bleibt (§. 98.*).

3) Sehr Vieles kommtauf die Beschaffenheit des EisenSan, welches den Kern deö ElektromagncteS bildet. Je wei-cher dieses ist, desto stärker ist der Magnetismus, den es annimmt.Nach Ritchie ist das schlechteste und poröseste dazu das Beste, undfeines an seinem Bruche faserig wie Holz erscheinendes am wenigstendazu geeignet. Ist eS recht weich, und läßt man nach aufgehobenerVerbindung mit der galvanischen Kette den Anker nebst der ihm an-gehängten Last mit dem Magnete in Berührung, so behält er seinemagnetische Kraft oft noch Tage lang bei. Reißt man aber denAnker plötzlich loS, so verliert er seine Tragkraft ganz und für im-mer, und sie kehrt auch nicht zurück, wenn man den Anker sogleichwieder ansetzt. Zieht man den Anker nicht plötzlich, sondern lang-sam zur Seite ab, und schiebt eben so wieder einen andern an, sodaß der Magnet keinen Augenblick unbeschäftigt ist: so bleibt sich