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magnetisch gestimmt ist "). Auch ist es bei diesen und über-haupt bei allen elektro-magiietischcn Versuchen für die »abglichst voll-ständige Herstellung der Elektrieitäts-Leitung vortheilhaft, wenn diesich berührenden Metalle, namentlich die Enden der mit diesen inVerbindung gebrachten Leitungsdrähte, an den Punkten der Berührungoder Umwicklung (wenn sie, waS noch mehr vorzuziehen ist, nichtangelothet werden können) blank (rcgnlinisch) geschabt, und dann(durch Reiben mit salpctcrsanrcm Quecksilber) amalgamirt oder, wenncö Eisen (Stahl) ist, in schwefelsaurer Knpscrsointivn mit etwasKupfer überzogen werden.
Man kann sich des Multiplikators, da er das Vorhandcnseynso schwacher galvanischer Ströme durch so deutliche Wirkung ans dieMagnetnadel anzeigt, auch in andern Fällen als eines eben so ein-fachen als zuverlässigen Mittels bedienen, sehr kleine Spuren vonElcktricität, die wegen ihrer Geringfügigkeit unserer Wahrnehmungsonst sich entzogen haben würden, zu entdecken, und selbst ihrer Gröste
") Munke sin Gchlcr, Art. Multiplik.) macht darauf aufmerksam, wie esnicht selten geschieht, daß bei dem Uebcrspinnen des zu Multiplikatorenbestimmte» Kupferdrahtcs dieser zerreißt; welchen Fehler die Posamcntirerdadurch zu verbessern pflegen, daß sie die beide» Enden des Drahtes durcheinen feinen Knoten wieder vereinigen. Da hierdurch der freie Fortgangdes elektrische» Stromes verhindert wird, so soll man dergleichen Stellenzu entdecken und durch Zu sa m m e n löth c n das metallische Ccntinuumdes Drahtes wieder herzustellen suchen. Man klopft zu diesem Zweckedie beiden Enden der Drähte etwas breit, schabt sie mit einem Messerblank, und tragt mit einem Hölzchen auf diese etwas von einem dünnenBrei, aus Salmiak und Baumol, oder von Salmiakwasser, auf, erhitztdann die Drahtenden in einer Wcingcisislammc, und streicht mit einemStangclchcn Zinn über dieselben hin. Ist der Draht heiß genug, umdas Zinn in Fluß bringen zu können, so bleibt sogleich etwas von diesemdarauf hangen, worauf man schnell den Draht aus der Flamme entfernenmuß, um den schwachen Zinnübcrzug nicht zu verbrennen. Ist diese Amal-gamirung an beiden Drahtenden vollzogen, so legt man diese auf einander,halt sie wieder einen Augenblick in die Flamme, was zur Schmelzung desZinnes gerade hinreichend ist, und bläst dann schnell die Lampe aus, ohnedie auf einander liegenden Drahtenden zu bewegen, wodurch die Lbthungleicht wieder getrennt werden könnte. Auf ähnliche Weise lassen sich auchdie Leitungsdrähte mit den Endgliedern galvanischer Apparate zusammen-lvthen.