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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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sie von dor Hand abgestreift, in dic Form cincS Ovals zusammen,und befestige sio auf dio Art, wir Fig. 22. es zeigt, mittelst seidenerBänder an ein passendes Gestelle von lackirtem Holze, dessen Unter-lage in der Mitte eine senkrecht stehende seine Spitze trägt, ans wel-cher eine dem längsten Durchmesser der Drahtsehleise an Länge fastgleichkommende gewöhnliche Magnetnadel dalancirt so das? nurdic beiden Enden des Drahtes frei bleiben. Man stelle nun dieVorrichtung parallel mit dem magnetischen Meridiane, und bringe dievon Seide eine Strecke weit entblößten beiden Enden dcS Drahtes(dic auch wohl, wie und II der Figur andeutet, zur bessern Hand-habung recht fest um ein Stückchen etwas stärkern Draht gewundensind) mit den beiden Elementen einer ganz kleinen einfachen galva-nischen Kette durch Andrücken in genaue Berührung: so wird sichaugenblicklich dic Magnetnadel aus dem magnetischen Meridian be-wegen, einige Mal hin und her schwingen und dann, je nachdem daspositive Glied der Kette mit dem einen oder mit dem andern Draht-ende in Berührung ist, im Sinne der Oersted'schcn Regel, in östlicheroder westlicher Abweichung von der Vertikal-Ebene des Draht-Ovalszur Ruhe kommen, indem sie mit jener Ebene einen größcrn oderkleinem und bei guter Wirkung dcS Multiplikators einen Winkel von90° macht. Durch abwechselndes und abgemessenes Ocffncn undSchließen der kleinen Kette läßt sich selbst die Nadel in eine schnelleund lange anhaltende horizontale Kreisbewegung um ihren Mittel-punkt versetzen. Ueberhanpt ist dic Wirkung cineS solchen Multipli-kators so eminent, daß bei 60 bis 80 Windungen schon eine Ketteans einer Zink- und Silberplatte von der Größe des dritten Theileseines Hl Zolles, zwischen dic als Zwischcnlcitcr ein mit der Zungebefeuchtetes Stückchen Fließpapier gelegt ist, zum Gelingen des Ver-suches hinreicht H.

Zu den Windungen des Multiplikators wird gewöhnlich Kupfcr-draht genommen, da dieser, wie Ärago es nennt, vorzugsweise

") Ein 1 ü) Z. großes Stückchen Zinkblech, wie es zum Dachdecken ge-wöhnlich verwendet wird (das man mit einem nicht ganz so großen, mitSalzwasser befeuchteten, Stück Loschpapier überdeckt, und auf welches einewund gekratzte Silbermünzc gelegt wird), giebt hierzu eine wirksameKette ab, die Hedem gleich zur Hand ist.