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höhcr ficht, als die nördliche niedergezogen wird) mit cincm klcinmverschiebbaren Gewichte von Messing versehen, oder cS wird, um dieserStörung des Gleichgewichtes vorzubeugen, gleich anfangs die Unter-stützung der Nadel nicht in ihrem Schwerpunkte, sondern dem Nord-polc etwas näher angebracht. Höhcr nach dein Norden hinaus nimmtdie nördliche Inklination immer mehr zn. In der südlichen Halsteder Erde dagegen (wo sich das -U HI des Erdmagnetismus äußert)ist der Südpol der Nadel gegen den Horizont geneigt, und derNordpol steht aufwärts, so daß zur Herstellung der wagercchten Lageder Nadel ihr Nordpol mit einem Gewichte beschwert werden muß.In cincm Erdstriche, nahe am Aequator, ist die Neigung der Nadel0 und sie steht wagerccht, wie vor dem Magnetisiren. Die krummeLinie, welche die in diesem Erdstriche liegenden Punkte, in denen dieNadel horizontal schwebt, mit einander verbindet, heißt die Linieohne Abweichung oder die aklinische Linie, auch der mag-netische Aequator der Erde oder der Jnklinations-Acqua-tor. Dieser fällt zwar mit dem geographischen Aequator nicht ganzzusammen, weicht aber nirgends weit von ihm ab, und durchschneidetihn au mehrcrn Stellen unter einem Winkel von 12°. Auf beidenSeiten desselben nimmt die Inklination mit der Entfernung von ihmzu, und erreicht an den Polen selbst ihr Maximum, so daß eine Mag-netnadel, würde sie dahin gebracht, senkrecht empor sich richten würde,und zwar am Südpole der Erde mit ihrer nördlichen, am Nordpolemit ihrer südlichen Hälfte aufwärts. — Zur Beobachtung undMessung der Neigung dienen die NcigungS-Compassc odermagnetische Jnklinatorien, die aus langen, um eine durchihren Schwerpunkt gehende horizontale Achse beweglichen, Magnet-nadeln bestehen, die genau in der Richtung des magnetischen Meri-dians aufgehängt sind. — Nadeln, die so vorgerichtet sind, daßsie durch den Magnetismus der Erde gar nicht gerichtet werden,heißen astatische oder ucutralisirtc. (H. 75.)
tz. 70.
Chemische, physiologische und elektrische Wirkungendes Magnetismus. Acrztlichc Anwendung desselben.
Nur wenig erforscht sind die chemischen und physiologi-schen Wirkungen des Magnetismus. Eine Zersetzung des Was-