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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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rungcn (H. 58.) "), unter der Gegenwirkung dcS LichtcS (§. 1t2.),und (nach Hanstecns Beobachtungen) in der Nähe aller senkrechtans der Erde stehenden Körper (Z. 65.), oder überhaupt nicht mag-netischer Stoffe, z. B. dcS Kupfers (H. IVO.), in der Stärke seinerAcnßcrungcn verändert wird, nicht die gewünschte Zuverlässigkeit ge-währen, oder wenigstens häufigen und mühsamen Korrektionen unter-worfen werden müssen. Hanstccn in P's. Ann. 1825. St. 3. u. 4.

Wird ein Magnet nach der Linie seiner Indifferenz in zwei Stückegetrennt, so erhält man zwei vollständige Magnete, von denen jederwieder in zwei Pole sich abthcilt. (tz. 64.) Magnete mit nur EinemPole giebt es nicht, wohl aber unregelmäßig gestaltete mit drei, vierund mehr Polen. Diese heißen zusammengesetzte oder anoma-lischc, und bestehen aus mchrern einzeln Magneten, die ineinandergewachsen sind. Die dreipoligen haben gewöhnlich zwei gleichnamigePole an zwei entgegengesetzten Enden, und einen ungleichnamigenin der Mitte, und stellen sich niemals in den magnetischen Meridian.

§. 56.

Stärke der Magnete.

Die Stärke cincS Magnetes wird nach der Last geschätzt, dieer durch Anziehung fest zu halten oder zu tragen im Stande ist.Je mehr diese das absolute Gewicht desselben übersteigt, für destostärker gilt er. Die Tragkraft steht aber weder mit der Gestalt nochmit der Größe des MagnctS in Relation und ein kleiner Magnetträgt oft mehr, als ein großer. Ein nur wenige Gran wiegenderMagnet zieht nicht selten das Funfzigfachc seines Gewichtes, währendein mehrere Pfund schwerer oft nur 6 bis 8 Pfund zieht. Cavallogedenkt eines Magnetes, der 7 Gran wog und 366 Gran trug,und Newton soll einen 3 Gran schweren Magnet gehabt haben,der 746 Gran zog. Starke Magnete finden sich gewöhnlich nur amAusgange der magnetischen Eiscnstcinlager oder, nach der Spracheder Bergleute, am Tage, was auf einen Conncr des Magnetismusmit der atmosphärischen Luft oder mit der Elcktrieität derselben hinzu-

") Nach Kupffcr, Prof. zu Kasan, dauern 300 Schwingungen einer Mag-netnadel bei jeder Temperatur-Erhöhung von P 1° R. eine halbe Se-kunde länger.

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