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leiten vermögen, behandeln. Man fertigt z. B. Nelicfkupferplattcn,indem man die abznkopirendc Platte auf Blei abklatscht, und dieseswie in Spcnccr'S Kette (H. 76.) als negativen Pol benutzt, unddas Kupfer darauf sich präcipitiren läßt. Zu diesem Bchufe wirdein zuvor mit Aetzkalilösung gereinigtes Bleiblättcheu von der Größeder zu vervielfältigenden Platte auf diese gelegt, beides mit stark be-feuchteter weicher Pappe umgeben und dann in einen Schraubstockgepreßt, wo dann bei dem Herausnehmen das Blei alles das vertieftdarstellen wird, was auf der anliegenden Seite der Platte erhöht istund umgekehrt. Die Bleiplattc wird hierauf, nachdem die Rückseitederselben mit einer dickern Blciplatte, die mit Wachs an einigenStellen daran befestigt wird, belegt worden ist, auf den Ring K desApparates gebracht, wo sich der Kupferniedcrschlag, wie gewöhnlich,an ihr abfetzt. Statt der Bleiplattc kann auch eine geschmolzeneMetalllcgirung zum Abklatschen der zu copirendcn Platte angewendetwerden. Am besten qualificirt sich dazu das Rose'schc Mctallgemisch(dessen sich Orgelbauer zum Löthcn der Orgelpfeifen bedienen), wel-ches auS 8 Th. WiSmuth, 8 Th. Blei und ans 3 Th. Zinn besteht,und bei -s- 86° K.. schmilzt, oder eine Mischung von 8 Th. Wismuth,5 Th. Blei und 3 Th. Zinn ist, die schon bei einer Wärme, dienoch unter dem Siedpunkt des Wassers steht, nämlich bei -j- 75° Ii.schmilzt. Man bringt die eine oder die andere dieser Legirungcn ineinem blechernen Löffel über der Flamme einer Wciugeistlampe zumFlusse, gießt sie in einen trockenen, mit einem 3 Linien hohen Randeversehenen Schachtcldcckel, und rührt sie hier mit einem Eiscndrahteso lange zusammen, bis die Oberfläche derselben möglichst blascn-und orydfrci wird und eine erkaltete breiartige Masse darstellt, aufwelche nun die vorher erwärmte abzudrückende Platte gelegt undmittelst eines Stempels so lange fest eingedrückt wird, bis dieMischung erkaltet ist. — Man sieht aus allem diesen leicht ein,wie auch Stempel, Reliefs und Verzierungen von Ghps, Holz undvon andern Stoffen, welche für Nichtleiter der Elcktricität gelten,auf Kupfer gravirt dargestellt werden können, wenn man nur dieseKörper an ihrer Oberfläche mit einem die Elcktricität leitendenStoffe, z. B. mit Blattgold oder Graphit überzieht, und sie dannso in die Kupfervitriol-Lösung des Apparates bringt, daß derKupfcrstreisen mit dem metallischen llcberzugc in leitender Verbin-