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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
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brauch; eines ThcilS, weil sie sich bequemer behandeln lassen, alsdie andern, und sodann, weil alle Ketten der zweiten Art nicht leichteinen so mächtigen galvanischen Strom in Umlauf bringen, als inden meisten Fällen beabsichtigt wird. (H. 22.) Die Wahl der Me-talle sowohl als der leitenden Flüssigkeit ist aber hierbei nicht gleich-gültig. Erfahrungsmäßig erlangen zwei sich berührende Me-talle eine um so größere elektrische Spannung und liefern eine umso kräftigere Kette, je mehr sie, rücksichtlich ihrer Verwandtschaft zumSauerstoffe, d. h. ihrer Orydirbarkcit, also überhaupt rücksichtlich ih-. rcr chemischen Natur, einander entgegengesetzt sind (tz. 31.), undzwar wird jedes Mal daö leichter orydirbarc von ihnen, und welchesdas stärkste Oryd mit dem Sauerstoffe bildet, positiv, das schwe-rer orydirbarc dagegen im gleichen Grade negativ elektrisch. Zinkz. B. gicbt ein stärkeres Oryd als Kupfer, und wird deßhalb in Be-rührung mit dsescm -s- elektrisch. Bei zwei Metallen, zwischen denenin dieser Beziehung gar kein Gegensatz bestände, würde die elektrischeSpannung t> seyn. Dagegen können selbst zwei Platten einesund desselben Metallcs durch Berührung elektrisch und zu einer Kettebenutz.' werden, wenn die eine davon erhitzt und dadurch ihre Ory-dirbarkcit über die der andern erhöht wird. (§. 36.) Nach Ri ttcr'SUntersuchungen folgen die Metalle und einige andere feste Leiter hier-nach in Beziehung ans ihr Vermögen, Elektrieität zu erregen, in fol-gender Ordnung ans einander: Zink, Blei, Zinn, Eisen, W is-muth, Arsenik, Kupfer, Spi e ßglanz, Platin, Gold, Queck-silber, Silber, (Holzkohle), (krystallisirtcr Braunstein),Neißblci (eine Verbindung von Eisen mit vielem Kohlenstoff) u.' s. w. Gilb. Ann. Bd. 16. S. 233. Je weiter in dieser Reihe-die elektrische Spannnngö reihe genannt zwei Metalle aus^einander liegen, desto größer ist die Intensität der durch ihren gegen-^ seitigen Contakt erregten Elektricitätcn. DaS voranstehcndc Metallnimmt dabei stets -U IL, das Hintere IL an "). Wiömnth und

«) Durch Beimischung, selbst von nur unbedeutenden Mengen, eines andernMetallcs oder durch Veränderungen in der Oberfläche, wird ei» Metall inder obigen Ordnung von seiner Stelle weg-, und selbst über das Zink hin.aus- oder unter das Ncißblei herabgerückt. Won Poggendorff,de la Rivc, Davy, Marian ini u. A. ist die Spannungsreihe der