trometer zum Anschlagen brachten. Concenlrirte Auflösungen von der-gleichen Körpern, z. B. von Husen, Milchzucker, Leinöl, Stärkemehl,Gummi, Ochsenblut u. s. w. wurden auf Scheiben von dünnem Pa-pier aufgetragen, und aus diesen die Säule so ausgerichtet, daß zweiungleichartige Schichten durch zwei Papierdicken getrennt waren.Schwcigg. Jouru. Bd. 56. S. 1. Prevost und Dumas bewirk-ten durch eine galvanische Kette aus einem homogenen Metall, fri-schem Muskelfleisch und Salzwasser oder Blut eine Ablenkung derGalvanometer-Nadel. (H>. 36. u. 76.) An die Drahtenden dcS Gal-vanometers waren kleine Platten von Platin befestigt, an die einederselben ein Stück Muskelfleisch von einigen Unzen gebracht undbeide so vorgerichtet in Blut oder Salzwasser getaucht; oder eswurde die eine Platte mit Salpetersäure befeuchtet, die andere miteinem Stück MuSkel, Nerve oder Gehirn versehen und beide mit ein-ander in Berührung gebracht. Magend ic, Journal für Phhsiol.Th. 3. S. 66. — Nach Davy erhält man eine sehr wirksamevicrglicdrige Kette, wenn man mit einer Platte von Kupfer(oder Silber) eine Pappscheibe, die mit Salpetersäure getränkt wor-den ist, mit dieser eine durch Kochsalzauflösuug befeuchtete, und mitdieser endlich eine mit einer Lösung von Schwefelalkali durchdrungenePappe in Berührung bringt. Fünfzig solcher Ketten, nach derselbenOrdnung au einander gereiht, machen eine Säule, welche sehr starkeelektrische Erscheinungen hervorbringt. Döbereincr, Grundriß derChemie u. s. w. S. 32.
§. 37.
Bedingungen dcrStärkc der galvani sch en K ctte. Elek-trische SpannnngSrcihe der Metalle. Einfluß desfeuchten Leiters. Das Wogen der Kraft der Kette.
Hülfsmittcl dagegen. Whm's Fundamcntalgcsetzfür die Intensität des elektrischen Stroms.
Unter den theilö der Natur, Form und Zahl der Glieder, thcilsder Art ihrer Zusammenstellung nach verschiedenen galvanischen Ket-ten, welche in den vorhergehenden aufgeführt wurden, sind diegewöhnlichen drei gl i cdrig en Ketten, in denen zwei Metalle (mitreguliuischcn Oberflächen) in Concurrcnz mit einer leitenden Flüssig-keit als Elektromotoren agircn, gegenwärtig am Meisten im Gc-