Condensator, dcr auf einem Bohnenbcrgerschcn Elektrometer steht,hin. Ans diese Art wurden von Psaff Versuche mit Hülfe zweierCoudensatorcu, von denen der kleinere auf dem Elektrometer stand,angestellt. Karsten, über Contakt-Elektrirität. Verl. 183t!. S. 2. —In Bezug auf die ElektrieitätSquclle, welche durch die chemischeWirkung zweier Flüssigkeiten auf einander eröffnet wird,gilt der Satz, daß dei der Verbindung einer Säure mit einem Al-kali oder jedem andern sich basisch verhaltenden Stoffe, die erstcreallemal positiv, der letztere negativ elektrisch wird. Eben so verhaltsich auch eine stärker gesättigte Salzauflösung zu einer schwächern.Wie die so erregte Elektrirität durch magnetische Reaktion, nämlichdurch Ablenkung der Magnetnadel erkannt werden kann, werden wiraus §. 7ti. ersehen.
tz. 23.
Luft-Elektricität. PrüfnngSmittcl dersel ben. Elektro-
Meteor e.
Am Großartigsten geben sich die elektrischen Erscheinungen,welche als Begleiter der For mveränd erung en dcr Körpervorzukommen pflegen, in dem Dunstkreis dcr Erde, in unsererAtmosphäre, zu Tage. In ihm werden, durch die von dcr Son-nenwärmc eingeleitete Verdunstung und die mit dieser ununterbro-chen wechselnde Verdichtung des in großer Menge vorhandncn Wasscr-gases, unaufhörlich Störungen des elektrischen Gleichgewichts ange-regt, in deren Folge mehr oder weniger elektrische Materie (Luft-Elektrieität) in Freiheit kommt, deren Daseyn sich durch verschie-dene elektrische Erscheinungen — Elektro-Meteore — bekundet,— ohne daß aber in irgend einem Falle ein Gesetz, nach welchemjene elektrischen Erregungen erfolgen, aufzufinden möglich gewordenist. Wahrscheinlich haben zugleich chemische Processi', so wie die nachDonnc's, Ponillct'S und Anderer Beobachtung von elektrischenErregungen begleitete Entwicklung dcr Pflanzen-Organismen ans derErdoberfläche, mit denen die Luft durch die mit ihren Spitzen auf-wärts gerichteten Bäume und durch die Gipfel dcr Berge in elektri-scher Wechselwirkung steht, an dcr Erzeugung der Luft-Elektriritätund an den durch sie bedingten Meteoren Anthcil (H. 27. u. 76.). —Nach den Untersuchungen Saussurc'S, Volta's und Cavallo'S