sindcndcn Ausdehnung und Zusanimenziehnng ihrer Theilc verbun-den ist, erzengt werden, ist durch genaue Versuche, drrrn sich drreben genannte Phvsiker unterzog, widerlegt. ^— Wenn ferner Wasservcrdampst, so wird das Gefäß, in wclchrm cö enthalten ist, ne-gativ, dcr Dampf sribst hingegen positiv clrktrisch. Ein Elektro-mrtcr, das mit dem währrnd des Versuches isolirtcn mrtallcnrn Ge-fäße in Verbindung ist, geht (ivenn man rinc rrcht schnelle Vcrdam-pfnng des Wassers ans diesem dadurch bewirkt, daß man ans einestark glühende Kohle, die darin liegt, ein wenig Wasser gießt, sogleich)mit negativer Elektricität ans einander; umgekehrt zeigt dagegen einElektrometer ck- 15, daS man mit einer großen isolirten Platte inBerührung bringt, an welcher sich der von kochendem Wasser aufstei-gende Dampf verdichtet. Armstrong beobachtete an dem, ans demSicherheitsventil eines Dampfkessels, mit Heftigkeit ausströmendenDampfstrahl eine so starke Elektrieitäts-Erregung, daß nicht nur einin dessen Atmosphäre gebrachtes Elektrometer stark (positiv) divcrgirle,sondern selbst eine elektrische Vcrstärknngsflasche damit geladen wer-den konnte, und daß er unter Entstehung eines hellen elektrischenFunkens eine merkliche Erschütterung in den Armen empfand, als erdie eine Hand in den Dampfstrahl hielt und mit dcr andern denDeckel des Kessels berührte. Die Menge dcr Elektricität schien mitdcr Stärke des Druckes, dem der Dampf in dem letztem ausge-setzt war, zu- und abzunehmen *). Das Wasser, ans dem sichdcr Dampf entwickelte, war unrein und hatte die innere Wand deSDampfkessels mit einer dicken Kruste von (meistens schwefelsaurem)Kalk überzogen. P fa ff, der die Armstrvng'schcn Versuche an einemPapinianischcn Topfe wiederholte, leugnet die Elektrieitäts-Erregungbei dem Verdampfeil des Wassers, bei dem Drucke Einer Atmo-sphäre, und sieht die von ihm in stärker gespannten Wasserdämpfenbeobachtete Elektricität nicht -für die Folge dcr Formvcränvernng deöWassers, sondern für die deö von den Dämpfen auf das Wasserausgeübten Druckes an (§. 28).
') Von Pouillct wird, diesen Erfahrungen entgegen, die Elektrieitäts-Er-zeugung beim Verdampfe» von reinem Wasser »och immer bestrittenund blos für den Fall zugestanden, wenn das Wasser dabei sich von ei-nem andern Körper trennt, der das Gefäß, aus dem es verdampft, che-misch verändert.