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Die Erscheinungen der Elektricität und des Magnetismus in ihrer Verbindung mit einander : nach den neuesten Entdeckungen im Gebiete des Elektro-Magnetismus und der Induktions-Elektricität für Freunde der Naturwissenschaften und besonders für Aerzte
Entstehung
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I! fort, so hört dic vcrthcilcndc Wirkung seines -s- IL aus imdas untere ^ IL wird frci, so daß uuu die beiden Scheiben /V Iund E D entgegengesetzte Elektricitäten zu erkennen geben.- Dilselben Verhältnisse kehren wieder, wenn man statt beweglicher Mtallschciben dic Glasscheibe auf jeder ihrer Flächen mit einer ebengroßen metallischen Belegung (Armatur) von Staniol oder Göllpapier, das man durch einen dünnen Leim daran befestigt, verfielBeide fest anliegende Belegungen kommen in den entgegengesetztelektrischen Zustand, wenn, während man die eine clektrisirt, dic e»dere mit dem Fußboden in leitender Verbindung steht; denn, sobe!dic eine Armatur -s- iL bekommt, so tritt auch sogleich die andciin den Wirkungskreis derselben: ihr Iii wird angezogen, ihr -j-abgestoßen und, weil sie nicht isolirt ist, in den Fußboden abgclcilijES hat daher dic eine Armatur (und zugleich dic von ihr berührGlasfläche, H. 18.) -s- IL, die andere aber (und die an ihr liege»!Glasfläche) iL. Da ferner daö Z- IL der obern Beleg»,durch das iL der untern gebunden und nach dem Gesetze 1Verthcilnng (tz. 15.) dadurch ihre Capacität für noch mehr Eleklcität erhöht wird: so kann durch wiederholte Berührung mit der ssitiv elektrischen Glasröhre oder -des -s- elektrischen Konduktors cirElcktrisirmaschine derselben immer mehr Z- kl! mitgcthcilt wert(wobei fortwährend dic in leitender Verbindung mit dem Fußbckstehende untere Belegung zugleich eben so viel Iii in sich anha«als zur Ausrechthaltuug des elektrischen Gleichgewichtes in bcidBelegungen nöthig ist), bis zuletzt ihre Capacität für Elcktricität (lgewisses mit der Größe der Glastafcl und der Metallbelegnngen >geraden Verhältnis; stehendes Marimum erreicht hat. In dies)Zustande heißt die! Glastafcl geladen. Werden nun die beimBelegungen leitend, z. B. durch einen krumm gebogenen, an sei»!Enden mit Knöpfen versehenen Draht (einen sogenannten AusladcHmit einander verbunden, so wird dieselbe entladen: beide cnUjgcngcsetzte Elektricitäten, die sich bisher nur ans der Ferne durch i>«''Glas anzogen, vereinigen sich dann mit Heftigkeit und bringen dm)ihr Zusammenschlagen einen viel stärkern Funken den elektrisch^!V er st är k ung s funken hervor, als wenn, wie im obigen Ahdamcntalversuchc, nur dic eine Metallschcibc mit einem Leiter bcriilwird. Nach dieser Entladung sind vorerst alle Spuren von ftc