i- mit -j- L geladenes Korkkügclchen abstoßt, cin negativ geladenes
ii- dagegen an sich zieht; auch wird sich cin kleiner Funke aus ihreS ziehen lassen, die untere Scheibe 0 I) aber nicht die geringste Spurcr vow Elcktricität zeigen. Setzt man die Scheibe V II wieder anscs L k' und clektrisirt sie wie vorher durch Mitthcilung, so wird dieci untere Scheibe E I), wenn man sie zugleich mit einem Leiter, z. B.n,^ mit dem Finger berührt, auch gegen diesen einen Funken geben, alsoc«. auch elektrisch scyn, aber nicht, wie die obere Scheibe vorhin, positiv,ib sondern negativ; denn nimmt man V I! und Irl von ihr weg, so>p' stößt sie ein ihr genähertes Korkkügelchen, dem man vorher — Ii!te> gegeben hatte, zurück und zieht dagegen cin mit -j- 15 geladcncS an.>ci! Diese Erscheinungen sind eine Wirkung der Vcrt Heilung. Daso durch Berührung mit der elektrischen Glasröhre (durch Mitthcilung)»i ans der obcrn Scheibe srci gewordene Z- 15 wirkt durch das dünnehi Glas 15 welches als Nichtleiter keine Mittheilung, wohl abern (wie in dem §. 14. angegebenen Versuche die Luft zwischen der mc-
tallcncn Röhre und dem Konduktor einer thätigcn Elcktrisirmaschine)H! ein Durchwirken und eine Vcrtheilung der Elcktricität verstattet, und^ zieht, indem eS den natürlich elektrischen Zustand der untern Scheibejc, zerstört, das natürliche — 15 derselben an sich, ohne sich jedoch, dadas nichtleitende Glas ihre Vereinigung verbietet, mit demselben^ wirklich zu vereinigen. Durch diese Anziehung des -— 15 wird dasnatürliche -s- 15 der untern Scheibe auö seiner bisherigen neutralenxx Verbindung mit dem — 15 geschieden und frei. Wird nun V Iivon 15 ? abgehoben, ohne daß <5 II berührt wird, so vereinigensich, weil die Ursache ihrer Trennung (die elektrische Scheibe Ii)entfernt worden ist, die getrennt gewesene -j- 15 und — 15 der »u->e tern Scheibe wieder, und es kehrt die Scheibe wieder in ihren na-türlich elektrischen Zustand zurück, wo sie also keine Elcktricität zeigtk (H. Iii. u. 14.). Wird aber 0 I), nachdem 4 Ii durch Mitthei-lung clektrisirt worden ist, mit einem Leiter berührt, so zieht das auf^ 0 11 auf die bezeichnete Art frei gewordene -s- 15 aus dem Leiter,z. B. dem Finger, — 15 an und bildet damit^ indem es sich mitihm sättigt, 0 15 (wobei, wie gewöhnlich, ein Funke entsteht §. 7.);allein das — 15 der untern Scheibe kann sich noch nicht wirksamgeben, da es sich in der elektrischen Atmospäre des Z- 15 der obernScheibe befindet und durch dieses gebunden ist. Nimmt man aber