Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
314
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7. Abschnitt.

Mainz/ bey seiuer Anwesenheit zu Göttin-gen, zu ersuchen, ein g-oßes menschlichesOhr in Natura verfertigen zu lassen, wor-an die innern Theile alle, nach den neuestenEntdeckungen, verhaltnißmäßig angegebenwären. Dieß that er denn auch, und schick-te ihm ein sehr schönes, großes, von Keck,zu Maisn im Jahre 179c gearbeitetes Ohr,wobey nun die Demonstrationen sehr leichtwurden- Als Br na manns von Leiden,in Gvttingcn war, und Lichtcnberg ihn insMuseum führte, fiel ihm nichts so sehr auf,als dieses Ohr. Vermuthlich, weil er sichwohl auch zuweilen in solcher Verlegenheitbefand, wie Lich.'enbcrg.

Man th ilt das Ohr am besten, indas äußere, mittlere, und inne-re ein.

Das ä u ß e re Ohr (nuris externa)besieht aus folgenden Theilen : Heiix,/eutdolix, Lcoxlrn, Eoualm, Vragus,/rntitrgZus. Hierauf folgt der maaru«