Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
148
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iq8 7- Abschnitt.

16« Salpeter Gas (lZa? uin-eux.)

Wird am bequemsten erhalten, wennman auf Kupfer verdünnte Salpetersäuregießt. Scheele und Andere waren so verwe-gen, diese Luft einzuathmen. Dieß ist höchstgefährlich, weil sich dieselbe, wie wir gleichsehen werden, wenn sie mit gemeiner Lustvermischt wird, in Salpetersäure zerfetzt.Geschieht nun dieser Prozeß in der Lunge,so kann die Säure die Lunge angreifen undder Mann sich zu Tode husten. In der Ber-liner Moaathsschrift riech einmahl Jemanddie Salpeterluft im Faulfieber, PdthisiSund andern Krankheiten, als sehr heilsaman. Welch' ein gefährlicher Rath! Er ver-wechselte die reine dephlogistisirte Luft mitder Salpeterluft, weil jene auch aus Sal-peter erhalten wird.

Der ausgezeichnete Charakter desSalpetergas besteht darinn, daß es bey Be-rührung der atmosphärischen Luft sogleich