Druckschrift 
2 (1811)
Entstehung
Seite
89
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Von der Lufr. §. 2?z. P9

metcr. Nur die erwähnte Erfahrung bey denEyern hat auch hirrinn ihren Grund. Esliegt nähmlich an dem stumpfen Ende der-selben ein kleines Häutchcn mit Luft gefüllt;alfo eine kleine Luftblase, die eine schlechteLeiterinn der Wärme ist; an dem spitzenEnde aber liegt das Häutchen ganz an. Machtman mn in das spitze Ende ein kleines Loch,hängt das Ey bey dem stumpfen, mittelsteiner Schlinge, unter einer Glocke an die-selbe auf, und pumpt die Luft aus dieserweg: so wird die Luft in der eben erwähn-ten Blase so ausgedehnt, daß sie die ganzeWirthschaft des Eyes Eyweiß und Dotterzur kleinenOeffnung heraustreibt. Wirdhingegen wieder Luft zugelassen, so kehrtAlles zurück. Befreyct man das Ey,entweder auf diese oder auf eine andere Artvon seinem Inhalte, schneidet hierauf dasspitze Ende der Schale mit einer scharfenScheere rund herum gleich ab, und bringtnun dieselbe unter die Glocke, daß das ab-